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Pioniere bauen Steg am Mattsee

Mattsee, 27. März 2013  - Fast drei Wochen dauerte ein Ausbildungsprojekt der Salzburger Pioniere in Mattsee: Sie errichteten einen Schwimmsteg. Nur unter dem Einsatz von Heerestauchern und einer 25 Tonnen schweren Rammfähre war die Umsetzung dieses Projektes möglich.

Pioniertaucher unter 15 Zentimeter Eis

Am noch zugefrorenen See, unter einer 15 Zentimeter dicken Eisschicht, begannen vor drei Wochen Pioniertaucher mit den Vorbereitungen unter Wasser. Währenddessen bauten ihre Kameraden des Pioniergerätezuges eine Rammfähre zum Fixieren der Eisenpiloten am Seegrund.

Elf, bis zu 1,5 Tonnen schwere und bis zu 18 Meter lange Piloten wurden mit Hilfe dieser Dieselramme auf der Fähre im See aufgestellt und 108 Meter Schwimmsteg daran fixiert. "Für jeden Piloten muss die Fähre auf den Zentimeter genau eingemessen und mit dem Schubboot umgestellt werden", erklärt der verantwortliche Kommandant, Leutnant Christian Scherling.

Herausforderung für Kadersoldaten und Grundwehrdiener

Für die 21 eingesetzten Soldaten war der Stegbau eine interessante Aufgabe. "Man hat selten die Möglichkeit, so lange Eisenpiloten zu schlagen. Daher war es für Kader und Grundwehrdiener eine interessante Herausforderung", so Leutnant Scherling.

Das Pionierbataillon 2 ist in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim stationiert und Teil der 6. Jägerbrigade. Die Kompetenz der Salzburger Pioniere wird sowohl im internationalen Einsatz als auch beim Katastropheneinsatz im Inland geschätzt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Eisiges Arbeitsumfeld für die Pioniertaucher.

Eisiges Arbeitsumfeld für die Pioniertaucher.

Die Rammfähre mit Eisenpiloten in Aktion.

Die Rammfähre mit Eisenpiloten in Aktion.

Pionierarbeit ist dennoch oft anstrengende Handarbeit.

Pionierarbeit ist dennoch oft anstrengende Handarbeit.

Der Pioniergerätezug der technischen Kompanie.

Der Pioniergerätezug der technischen Kompanie.

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