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Nach Überschwemmung: Bundesheer-Pioniere bauen Behelfsbrücke in Salzburg

Bramberg im Oberpinzgau, 08. August 2014  - Seit Dienstag errichten Soldaten des Pionierbataillons 2 in Salzburg eine rund 50 Meter lange Ersatzbrücke in Bramberg im Oberpinzgau. Aufgrund der Überflutungen vergangene Woche wurde das Österreichische Bundesheer zum Assistenzeinsatz angefordert. Die Salzach hatte die Auffahrten zu einer Brücke in dem Ort mitgerissen. 86 Soldaten, darunter 60 Rekruten, stehen die kommenden ein bis zwei Wochen im Einsatz. Gearbeitet an der Systembrücke wird mit Spezialgerät, u.a. mit einem Teleskoplader Manitou und einem Heckkran.

90-Tonnen-Brücke

Binnen zwei Tagen waren die Planungsarbeiten sowie die Planierung, Vermessung und das Einrichten der Baustelle abgeschlossen. Die vom Bundesheer errichtete sogenannte D-Brücke hat ein Gesamtgewicht von ca. 90 Tonnen und ist bis zu 50 Tonnen belastbar sowie einspurig befahrbar.

Baukasten-System

Systembrücken bestehen im Unterschied zu herkömmlichen Brücken aus vorgefertigten, normierten Teilen und funktionieren wie ein Baukasten. Abhängig von Spannweite und erforderlicher Tragkraft kann eine passende Bauform gewählt werden.

Grundwehrdiener im Einsatz

Für die im April 2014 eingerückten 60 Grundwehrdiener bedeutet der Assistenzeinsatz gleichzeitig die Anwendung des Erlernten aus dem Katastrophenschutzmodul. Das Modul zählt zur Grundwehrdienstreform und ist seit Anfang des Jahres verpflichtender Teil der Rekrutenausbildung.

60 Rekruten und 26 Kadersoldaten sind im Oberpinzgau im Einsatz.

60 Rekruten und 26 Kadersoldaten sind im Oberpinzgau im Einsatz.

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