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Kampf gegen den Schnee: Die Lawineneinsatzzüge üben

Hochkönig, 28. Jänner 2015  - Am Mittwoch übten drei Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres in Mühlbach am Hochkönig für den Ernstfall. Annahme war, dass vier Personen im Bereich des Arthurhauses von einer Lawine verschüttet wurden.

Die eingesetzten Soldaten kamen aus der Krobatin-Kaserne in St. Johann im Pongau, aus der Wallner-Kaserne in Saalfelden und vom Truppenübungsplatz Hochfilzen. "Ziel ist es, die Einsatzabläufe und die Koordination der Einsatzkräfte zu üben und zu festigen", erklärt Übungsleiter Oberst Franz Pritz, stellvertretender Militärkommandant von Salzburg und Heeresbergführer.

Mit viel Eifer waren die Grundwehrdiener der Lawineneinsatzzüge bei der Übung. Für sie war es eine spannende und abwechslungsreiche Ausbildung, erklärten sie gemeinsam. Ihr Aufgabe war das Sondieren des Lawinenkegels und das Ausschaufeln der Übungsopfer.

Vier Lawineneinsatzzüge im Bundesland Salzburg

Während der Wintermonate stehen in Salzburg vier Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres in Salzburg bereit. Diese sind in den Kasernen in St. Johann im Pongau, in Saalfelden, in Tamsweg und am Truppenübungsplatz in Hochfilzen stationiert. Die Züge sind 32 Soldaten stark und setzen sich aus Kaderpersonal und Grundwehrdienern zusammen. Das Kaderpersonal verfügt über eine spezielle Alpinausbildung und auch die Grundwehrdiener werden auf diese Aufgabe vorbereitet. Im Ernstfall unterstützen die Lawineneinsatzzüge die zivilen Rettungskräfte wie zum Beispiel die Bergrettung.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Systematisch wird am Lawinenkegel mit Sonden nach Verschütteten gesucht.

Systematisch wird am Lawinenkegel mit Sonden nach Verschütteten gesucht.

Zentimeter für Zentimeter wird der Lawinenkegel sondiert.

Zentimeter für Zentimeter wird der Lawinenkegel sondiert.

Nach schweißtreibender Schaufelarbeit wird eine Übungspuppe geborgen.

Nach schweißtreibender Schaufelarbeit wird eine Übungspuppe geborgen.

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