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Allerseelenfeiern in Salzburg

Salzburg, 02. November 2016  - Am Allerseelentag wird jedes Jahr an die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege sowie der im Dienst und bei Auslandseinsätzen verunglückten Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres gedacht.

Kranzniederlegung vor Soldatenkirche

Vor der Soldatenkirche in der Schwarzenberg-Kaserne legte Brigadier Karl Gruber einen Kranz in Gedenken an die Verstorbenen nieder, Militärkurat Richard Weyringer hielten dabei die Andacht.

Allerseelenfeier des Militärkommandos und der Stadt Salzburg

Am Salzburger Kommunalfriedhof fanden gemeinsam mit der Stadt Salzburg die Allerseelenfeierlichkeiten statt. Dabei soll nicht nur den gefallenen Soldaten gedacht werden, sondern allen Opfer von Kriegen und Terror. Zahlreiche Gäste und Fahnenabordnungen nahmen an dieser Feier teil.

Brigadier Hufler betonte bei seiner Ansprache: "Ich schließe hier die vielen Menschen auch in unseren Einsatzorganisationen mit ein, die so wie der Soldat geprägt sind und in Ausübung Ihres Dienstes ihr Leben riskieren. Die toten österreichischen Soldaten, deren wir hier gedenken, richten unseren Blick auch auf die Millionen von Menschen, die in den derzeitigen und vergangenen Kriegen ihr Leben, ihre Familie, ihr Zuhause verloren haben. Wir sollten deshalb gemeinsam mit den gefallenen Soldaten auch alle Opfer der Kriege, egal welcher Religion und Ethnie sie angehören, in unser Gedenken einschließen."

Nach dem Gottesdienst legten der Salzburger Militärkommandant Brigadier Heinz Hufler, Gemeinderat Sebastian Lankes und Abordnungen der Traditionsverbände Kränze am Kriegerdenkmal nieder.

Sebastian Lankes bedankte sich beim Bundesheer für die Durchführung dieser Feier: "Wir erleben das Bundesheer als kompetenten und wichtigen Partner in der Stadt Salzburg - dafür eine herzliches Dankeschön", so Lankes.

Im Anschluss an die Allerseelenfeier wurde beim Rainer-Obelisk vor dem Kommunalfriedhof im Gedenken an die Gefallenen des Salzburger Hausregiments ein Kranz niedergelegt.

Totengedenken auf dem jüdischen Friedhof

Auf Einladung des Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde in Salzburg, Marco Feingold, wurde um 12 Uhr eine Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof abgehalten. Gedacht wurde der gefallenen jüdischen Soldaten der k.u.k. Armee im Ersten Weltkrieg sowie der Opfer des Zweiten Weltkrieges. "Es freut mich, so viele Vertreter des Bundesheeres jedes Jahr begrüßen zu dürfen. Ihr Kommen zeugt von Respekt und gelebter Toleranz. Die Trauer ist ein Ausdruck des Respekts sowie der Stellung in unserem Leben gegenüber den Verstorbenen", so Feingold bei der Gedenkfeier. Im Anschluss entzündete Heinz Hufler und Marco Feingold eine Gedenkkerze.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Brigadier Karl Gruber bei der Kranzniederlegung.

Brigadier Karl Gruber bei der Kranzniederlegung.

Vor dem Kriegerdenkmal.

Vor dem Kriegerdenkmal.

Brigadier Hufler bei seiner Ansprache.

Brigadier Hufler bei seiner Ansprache.

Nach dem Gottesdienst wurden die Kränze am Kriegerdenkmal niedergelegt.

Nach dem Gottesdienst wurden die Kränze am Kriegerdenkmal niedergelegt.

Die Kranzträger vor dem Rainer-Obelisk.

Die Kranzträger vor dem Rainer-Obelisk.

Oberst Gann, Brigadier Gruber, Hofrat Feingold, Brigadier Hufler, Gemeinderat Lankes und Markus Lechner - Obmann des Rainerbundes.

Oberst Gann, Brigadier Gruber, Hofrat Feingold, Brigadier Hufler, Gemeinderat Lankes und Markus Lechner - Obmann des Rainerbundes.

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