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Gebäudeautomation: Zweite Tagung zu "BACnet im Bundesheer, BACnet in Österreich"

Salzburg, 21. Februar 2017  - Das Kommando Führungsunterstützung & Cyber Defence und das Militärische Immobilienmanagementzentrum des Bundesheeres haben bereits die zweite Tagung zum Thema "Gebäudeautomation mit BACnet" initiiert. Rund 30 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Veranstaltung in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne teilgenommen. Die Abkürzung BACnet steht für "Building Automation and Control networks".

Teilnehmer

Unter anderem waren Vertreter der Deutschen Bundesbank, Professoren der Technischen Unis Wien und Graz sowie diverse Planer und Hersteller aus mehreren Ländern der Einladung gefolgt und haben sich in die Diskussion eingebracht.

Standards

"Building Automation and Control networks" basiert auf einer internationalen Norm, die vom europäischen Normungsinstitut und von nationalen Instituten übernommen wurde. Diese Norm stellt zwar eine erforderliche, aber keine hinreichende Grundlage zur Umsetzung interoperabler Lösungen dar. Deswegen haben im Jahr 2016 Organisationen wie die Deutsche Bundesbank, die Schweizer "Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren" und das Österreichische Bundesheer ergänzende Regelwerke erstellt.

BACnet wurde von der "American  Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers" entwickelt, dann als ANSI-Norm, ISO-Norm, EN-Norm und in der Folge in Österreich als ÖNORM übernommen.

Multi-Vendor-Projekte

Eine Zielsetzung interoperabler Standards ist es, Geräte verschiedener Hersteller in einer Gebäudeautomationslösung einzusetzen und sogenannte "Multi-Vendor-Lösungen" umzusetzen. Auf Basis der organisatorischen Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung der haustechnischen, sicherheitstechnischen und sonstigen Anforderungen sind Vorgaben erforderlich, die die Interpretationsspielräume der Norm eingrenzen und proprietäre Lösungen grundsätzlich hintanhalten. Dadurch kann einerseits der Wettbewerb zwischen den Anbietern forciert und andererseits die Errichtung und der sichere, wirtschaftliche und ressourcenschonende Betrieb von Anlagen gewährleistet werden.

Das Zusammenwachsen von Haustechnik, Automationstechnik und Informationstechnologie führt zu neuen Chancen, aber auch zu neuen Herausforderungen für die IT-Spezialisten des Heeres. Dabei rücken Aspekte der Versorgungs-, Netzwerk- und Applikationssicherheit zunehmend in den Vordergrund.

Bundesheer als BACnet-Plattform

Tagungsleiter Rupert Fritzenwallner vom Kommando Führungsunterstützung & Cyber Defence kündigte für 2017 zwei weitere BACnet-Workshops zu den Themen Prozesse und Sicherheit an, die als Plattform für Informationsaustausch und Wissenstransfer zu BACnet einen Beitrag leisten sollen.

Die Teilnehmer der Veranstaltung.

Die Teilnehmer der Veranstaltung.

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