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Abseits von Pyeongchang: Soldaten kämpfen um Edelmetall

Hochfilzen, 22. Februar 2018  - Bei brauchbarem Wetter aber besten Schneeverhältnissen endeten heute die diesjährigen Bereichsmeisterschaften im Skilauf auf dem Truppenübungsplatz Hochfilzen. Die besten Soldaten aus Salzburg, Tirol, Ober- und Niederösterreich kämpften in den Disziplinen Einzelpatrouille, Triathlon und Mannschafts-Patrouillenlauf um die heißbegehrten Titel des "Bereichsmeisters im Skilauf 2018".

Einzelpatrouille

Beim Einzelpatrouillenlauf konnten die Soldaten ihr Können unter Beweis stellen: Der fordernde Wettbewerb orientiert sich an den harten Anforderungen eines militärischen Einsatzes im Winter und im alpinen Gelände. Dabei musste eine Strecke von 8,7 Kilometern und 350 Höhenmetern am Truppenübungsplatz Hochfilzen bezwungen werden. Unterbrochen wurde der Lauf von einem Schießen mit dem Sturmgewehr und dem Handgranatenwerfen. Mit einer Laufzeit von 45,09 Minuten holte sich Oberstabswachtmeister Josef Grugger den Tagessieg.

Militärischer Triathlon

Dieser Mehrkampf setzt sich aus den Teilbewerben Einzelpatrouillenlauf sowie dem Riesentorlauf zusammen. Die jeweiligen Ergebnisse ergeben in Summe die Wertung des militärischen Triathlon. Auch diesen Titel konnte sich Oberstabswachtmeister Josef Grugger, vom Führungsunterstützungsbataillon 2, sichern.

Führungsunterstützungsbataillon 2 gewinnt Königsdisziplin

Der militärische Patrouillenlauf trieb die Mannschaften auf der Weltcupstrecke in Hochfilzen bis an ihre Leistungsgrenzen, musste doch eine Strecke von neun Kilometern und ein Höhenunterschied von 350 Metern bewältigt werden. Unterbrochen wurde der Lauf nur vom Schießen und dem Handgranatenzielwurf.

Scharfschießen und Handgranatenwerfen

Neben einer guten Laufzeit war daher auch ein einwandfreies Treffer-Ergebnis notwendig, um ganz vorne dabei zu bleiben. Geschossen wurde auf 11,5 Zentimeter-Klappscheiben in einer Entfernung von 50 Metern. Jeder der drei Läufer hatte drei Schuss abzugeben. Für jeden Fehlschuss gab es eine Strafminute.

Beim Handgranatenwerfen musste jeder Sportler eine Übungshandgranate in einen Kreis mit einem Meter Durchmesser auf eine Entfernung von 15 Metern werfen. Für jeden Fehlwurf kassierte das Team ebenfalls eine Strafminute.

Mit einer Gesamtzeit von 53,57 Minuten gewann die Mannschaft 2 des Führungsunterstutzungsbataillons 2 mit Offiziersstellvertreter Leo-Matthias Kreer, Oberstabswachtmeister Josef Grugger, Stabswachtmeister Andreas Hettegger und Stabswachtmeister Josef Nitsch.

Beim Zieleinlauf gratulierte Brigadier Heinz Hufler, Militärkommandant von Salzburg, allen Teilnehmern: "Ich bin stolz auf die erbrachten Leistungen aller Sportler, vor allem der Teamgeist zwischen unseren Rekruten und den Berufssoldaten ist vorbildhaft", so Hufler.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Drei Teilnehmer der Einzelpatrouille während des Wettbewerbs.

Drei Teilnehmer der Einzelpatrouille während des Wettbewerbs.

Beim Riesentorlauf wurde um jede Hundertstel gekämpft.

Beim Riesentorlauf wurde um jede Hundertstel gekämpft.

Die erste Mannschaft beim Start der Patrouille.

Die erste Mannschaft beim Start der Patrouille.

Am Schießstand sollten alle neun Scheiben fallen.

Am Schießstand sollten alle neun Scheiben fallen.

Jetzt noch die Übungshandgranaten ins Ziel bringen.

Jetzt noch die Übungshandgranaten ins Ziel bringen.

Brigadier Heinz Hufler gratulierte nach dem Zieleinlauf

Brigadier Heinz Hufler gratulierte nach dem Zieleinlauf

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