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Presseaussendung vom 09. Dezember 2005

Steirische Soldaten vom Hilfseinsatz in Pakistan zurückgekehrt=

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2005, kehrten die Soldaten des Österreichischen Bundesheeres von ihrem Hilfseinsatz in der Erdbebenregion in Pakistan zurück. Im Zuge eines militärischen Festaktes wurden sie in der ABC-Abwehrschule in Korneuburg (NÖ) von Bundesminister Günter Platter feierlich empfangen. Unter den Heimkehrern sind auch zwölf steirische Soldaten der ABC-Abwehrkompanie des Militärkommando Steiermark.****

Das AFDRU-Kontingent (Austrian Forces Disaster Relief Unit) war seit 13. Oktober in Muzaffarabad in der Provinz Kaschmir im Himalaja-Gebiet eingesetzt. 47 Tage lang versorgten die Heeresspezialisten mit vier Trinkwasseraufbereitungsanlagen täglich etwa 40.000 Menschen. Das entspricht der Versorgung von Wiener Neustadt mit Wasser. Insgesamt stellten die Soldaten genau 4,876.270 Liter Trinkwasser für die betroffene Bevölkerung her. Zusätzlich führten die Österreicher auch Wasseranalysen durch, reaktivierten Brunnen und unterstützen die lokalen Behörden bei der Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur. Insgesamt haben 86 Soldaten, darunter drei Frauen, am Einsatz teilgenommen. Bis zu 70 Soldaten waren unter dem Kommando von Oberstleutnant Friedrich Aflenzer ständig im Einsatz.

Nach der Ankunft auf dem Flughafen Wien-Schwechat in den Nachtstunden verlegten die Heimkehrer in die Dabsch-Kaserne nach Korneuburg, wo sie von ihren Familienangehörigen freudig in Empfang genommen wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand dann die Verleihung der Einsatzmedaillen am Programm.

Neben Bundesminister Günter Platter konnte auch der pakistanische Verteidigungsattache, Brigadegeneral Iqbal Shaukat, begrüßt werden. Der ranghohe Militär bedankte sich bei den österreichischen Soldaten für ihre großartigen Leistungen in Pakistan.
Bundesminister Platter stellte in seiner Ansprache fest, dass die Soldaten in den vergangenen acht Wochen einen schwierigen Einsatz geleistet haben. "Ich kann mir vorstellen, dass das menschliche Leid, das Sie gesehen haben, für Sie nicht leicht zu bewältigen war, aber Sie haben mehr als Wasser geliefert, Sie waren Hoffnungsbringer, Sie haben Menschen nach der Katastrophe den Start ins Leben erleichtert", so der Minister weiter. Anschließend lies er es sich nicht nehmen und verlieh persönlich die Medaillen.

Bis Mitte der nächsten Woche werden die zurückgekehrten Helfer noch in Korneuburg mit der Nachbereitung des Einsatzes beschäftigt sein, bevor sie in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub wechseln. Um den steirischen Medien dennoch die Möglichkeit zu Interviews mit den steirischen Soldaten zu bieten, bittet das Militärkommando Steiermark diesbezügliche Anfragen an den Presseoffizier Hauptmann Ingo Maier unter der Mobiltelefonnummer 0664/622 3304 zu richten. nnnn

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