Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Presseaussendung vom 29. August 2014

Bundesheer: Spezialausbildung für Hubschrauberpiloten im Hochgebirge =

Internationale Zusammenarbeit bei militärischer Pilotenausbildung ****

Wien (OTS/BMLVS) - Sicheres Landen mit Hubschraubern im Hochgebirge - seit dem 25. August üben Piloten des Österreichischen Bundesheeres und der deutschen Bundeswehr gemeinsam im steirischen Aigen im Ennstal. Bis zum 5. September dauert der "Hochgebirgslandelehrgang Sommer 2014", bei dem das Landen auf unebenem und felsigem Gelände in 1.800 bis 3.700 Metern Höhe trainiert wird. Vom Militärflugplatz Aigen aus werden Hochgebirgslandeplätze in der Steiermark, in Kärnten, Salzburg und Tirol angeflogen.

42 österreichische und 21 deutsche Militärpiloten und Bordtechniker sind dabei gemeinsam im Einsatz. Vor allem das Reagieren auf rasch wechselnde Wetterverhältnisse wird geübt. Das Training steht unter der Leitung der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule des Bundesheeres. Geflogen wird mit drei "Alouette" III, zwei Bell OH58 "Kiowa", einer Agusta Bell 212 sowie einem S-70 "Black Hawk" des Bundesheeres. Die Bundeswehr beteiligt sich mit zwei Eurocopter EC135 und einer Bölkow Bo105.

Die Hochgebirgslandeausbildung des Bundesheeres findet jährlich im Winter und im Sommer statt. Sie zählt zu den wichtigsten und auch letzten Ausbildungsschritten eines Bundesheer-Piloten. Besonders für Rettungseinsätze nach Alpinunfällen, Naturkatastrophen, Truppen- und Materialtransporte sowie für Erkundungs- und Versorgungsflüge in höheren Lagen sind spezielle Flugkenntnisse notwendig. Zudem ist in Österreich ausschließlich das Bundesheer in der Lage, Nachtflüge im Hochgebirge durchzuführen.

Wie wichtig das Training im Hochgebirge ist, wurde erst vor kurzem erneut deutlich: Am 16. August dieses Jahres bargen Bundesheer-Piloten mit einer "Alouette" III einen verunfallten polnischen Höhlenforscher aus dem Salzburger Tennengebirge. Gegen 1:00 Uhr Früh flogen die Soldaten von Abtenau aus mit Nachtsichtbrillen auf 2.100 Meter Seehöhe zur Jack Daniels-Höhle. Von dort transportierten sie den Verunglückten ins Spital.

Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren werden Hochgebirgslandelehrgänge für Hubschraubereinsatzpiloten des Bundesheeres und Partner-Streitkräfte in Aigen im Ennstal und auf dem alpinen Truppenübungsplatz Hochfilzen in Tirol durchgeführt.

Weitere Informationen und Fotos unter:
http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=7332

~
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Kommunikation / Presse
Tel.: +43 664-622-1005
mailto:presse@bmlvs.gv.at
http://www.bundesheer.at

(Schluss) nnnn

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz | Barrierefreiheit