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Presseaussendung vom 22. Dezember 2005

Wenn aus Gästen Freunde werden=

Vorarlberger Soldaten starteten zum zehnten Mal beim Frauenfelder Militärwettmarsch****

Beeindruckende und unvergessliche Momente bleiben zurück, wenn man als Rekrut und gleichzeitig ORF-Redakteur miterleben durfte, mit welcher Herzlichkeit die acht Vorarlberger Teilnehmer beim 71. Frauenfelder Militärwettmarsch Mitte November empfangen wurden. Bereits zum zehnten Mal nahm eine Marschgruppe des Militärkommandos Vorarlberg unter dem Kommando von Obst Otto Kunczier am traditionellen Schweizer "König der Waffenläufe" teil.

So wurden die Gäste aus Vorarlberg bereits am Vorabend zu einem Empfang in den großen Bürgersaal des Frauenfelder Rathauses geladen, wo ihnen der Präsident des Präsididalamtes der Stadt einen Zinnbecher als Zeichen des Dankes und der Freude über die zehnjährige Treue überreichte. Anschließend zeigten das OK-Team und der Vorstand der Supportervereinigung ihre Verbundenheit mit den Vorarlberger Läufern bei einem gemeinsamen Abendessen.

Nach "tiefer und fester" Nachtruhe in der Zivilbunkeranlage der Stadt, gaben die Wettkampfbestimmungen die richtige Adjustierung vor. Die Marathondistanz von 42,2 km wird in Uniform und Turnschuhen gelaufen, auf dem Rücken befinden sich Rucksack und Tragegerüst, die es zusammen mit der Waffe auf ein Gesamtgewicht von 6,2 kg bringen.

Die letzte Stärkung der Teilnehmer erfolgte bei einem kräftigen Frühstück in der Kaserne Frauenfeld-Stadt, um 10:00 Uhr erklang der Startschuss mittels Kanone auf dem Marktplatz. Der Militärwettmarsch stellt eine Herausforderung dar, ist doch der Höhenunterschied mit 520 m enorm für einen Marathon, 370 m davon sind gleich im ersten Teil zu bewältigen.

Rund 300 militärische Läufer sind auf der Strecke nach Wil und wieder retour nach Frauenfeld unterwegs, insgesamt laufen an dem Tag rund 1.600 Teilnehmer in weiteren zivilen Läufen (Marathon, Halbmarathon und Thurgauer Juniorenlauf über 21 km). Neben den Teilnehmern aus Österreich waren auch Deutsche, Briten und sogar ein Mazedonier unter den Star-tern, angefeuert von den tausenden Zuschauern entlang der Strecke.

Doch niemand konnte den Vorarlbergern den Rang ablaufen, zum neunten Mal holten sie einen Sieg für Österreich, zum zweiten Mal stand Vzlt Johann Innerhofer ganz oben auf dem Siegerpodest (3:24:22), den vierten Platz belegte Major Michael Kerschat (beide Jägerbataillon 23), der wenige Tage zuvor vom New York-Marathon zurückgekehrt ist.

Die weiteren Plätze der Teilnehmer des Militärkommandos Vorarlberg in der Kategorie "Gäste" Wachtmeister Richard Föger (5.), Oberleutnant Gerd Stattmann (11.), Oberleutnant Johannes Draxl (12.), Offiziersstellvertreter Manfred Bauer (15.), Korporal Peter Graner (16.) sowie "Marschpapst" Oberst Otto Kunczier mit über 8.000 Marschkilometern in 15 Jahren und als ältester Teilnehmer (19.).

Rekrut Markus Klement
(Schluss) nnnn

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