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Grundwehrdiener aus Feldbach üben das "Leben im Felde"

Garnisonsübungsplatz Kornberg, 27. Februar 2014  - Den Abschluss der Basisausbildung stellte für die Rekruten der Stabskompanie des Aufklärungs-und Artilleriebataillons 7 aus Feldbach die sogenannte Feldlagerwoche dar. Erstmals wurden dabei auch die Eltern der Soldaten in das Zeltlager am Garnisonsübungsplatz Kornberg eingeladen.

Unvergessliche Herausforderungen

"Leben im Felde" ist der militärische Begriff für alle Fertigkeiten eines Soldaten, die ihn befähigen, außerhalb von festen militärischen Einrichtungen zu leben und zu überleben. Das Errichten und Betreiben eines Zeltlagers sowie die eigene Bekleidung und Ausrüstung unter erschwerten Bedingungen zu handhaben, stellte für viele eine unvergessliche Herausforderung dar.

Soldatensprecher Robert Neubauer aus Tieschen erzählt von seinen Eindrücken: "Als Außenstehender denkt man, dass es nicht viel Arbeit ist. Der Aufbau des Lagers benötigt jedoch viele Handgriffe. Jeder ist auf Kameradschaft und Zusammenarbeit angewiesen. Die behelfsmäßigen Waschmöglichkeiten, die eigene Einstellung zum sonst gewohnten Luxus und das gemeinsame Leben auf engem Raum war zu Beginn für viele eine Überwindung."

Mutprobe: Gewässer überqueren mit Hilfe eines Seilstegs

Im Stationsbetrieb wurde die sogenannte Selbst- und Kameradenhilfe im Gefecht trainiert. Das Herstellen einer Behelfsunterkunft mit einer Feuerstelle sowie eine Kampfbahn stellten weitere Stationen dar. Als Höhepunkt und Mutprobe wurde mit Hilfe eines Seilstegs die Raab überquert. "Es war für mich erstmalig die Gelegenheit, mittels Seilsteg ein Gewässer zu überqueren. Abenteuerlich und lustig war es", schilderte Rekrut Andreas Monschein aus Jennersdorf, nachdem er diese Station gemeistert hatte. 

Familiennachmittag mit Gefechtsvorführung

Im Rahmen einer Gefechtsvorführung konnten Väter und Mütter ihre Söhne bei einer Alarmierung beobachten. Das Szenario: Feindliche Soldaten hatten zuvor aufgestellte Sprengfallen ausgelöst. Knallkörper und Rauch stellten die Situation realistisch dar. Die Soldaten bezogen ihre Stellungen. Das Gefechtsfeld wurde ausgeleuchtet und der Feuerkampf begann.

"Das Zusammenspiel der Soldaten ist interessant zu beobachten. Ich hoffe, dass mein Sohn jedoch nie real in diese Lage kommt", so die Mutter von Rekrut Mario Prutsch aus Bad Gleichenberg zu einem der Ausbilder ihres Sohnes. "Es war eine interessante, einfach geniale Woche", zeigte sich Mario Prutsch dennoch höchst motiviert.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

Zwei Soldaten überwinden die Kampfbahn.

Zwei Soldaten überwinden die Kampfbahn.

Rekrut Andreas Monschein überquert die Raab auf einem Seilsteg.

Rekrut Andreas Monschein überquert die Raab auf einem Seilsteg.

Nach der Mutprobe zeigt sich der Rekrut stolz.

Nach der Mutprobe zeigt sich der Rekrut stolz.

Zahlreiche Eltern nutzten die Gelegenheit und schauten sich das Feldlager an.

Zahlreiche Eltern nutzten die Gelegenheit und schauten sich das Feldlager an.

Die Soldaten bei der Gefechtsvorführung.

Die Soldaten bei der Gefechtsvorführung.

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