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Ein Eurofighter als Weihnachtsgeschenk

Zeltweg, 10. Dezember 2014  - Bei der Weihnachtsaktion "Wünsch dir was" der Kleinen Zeitung können Kinder ihren größten Wunsch mitteilen. Diesmal ging der Wunsch des zehnjährigen Lukas Hiebler aus Feistritz in Erfüllung: Am 10. Dezember besuchte er die Eurofighter des Überwachungsgeschwaders am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg.

"Boah, ist der aber groß", sagte der kleine Lukas als er mit seiner Mutter die Halle der Fliegerschule betrat. Vor ihm stand ein Eurofighter - und er war viel größer als er erwartet hatte.

Triebwerk, Leistung, Radar, Beleuchtung

Oberstleutnant Günter Taschler, ein Militärpilot des Geschwaders, begrüßte Lukas. Dann begann auch schon die Einweisung: Triebwerk, Leistung, Radar, Beleuchtung. Auch die eigenartigen Flügel, die sogenannten "Canards", wurden Lukas gezeigt und erklärt.

"Jetzt schauen wir mal rauf", sagte Oberstleutnant Taschler und kletterte mit Lukas die Leiter hinauf zum Cockpit des Fliegers. Fast 20 Minuten lang wurden ihm dort die wichtigsten Anzeigen, Schalter und Hebel des Überschallflugzeuges erklärt.

"Viper" mit Sonderlackierung

Danach ging es weiter zu den Pilatus PC-7 des Geschwaders, darunter die berüchtigte "Viper" mit Sonderlackierung. Im Cockpit und mit aufgesetztem Helm machte Bettina Oberrainer von der Kleinen Zeitung Fotos für ihren Bericht.

Zum Abschluss der Besichtigung in der Halle gab es noch Geschenke. Die Soldaten überreichten Lukas ein maßstabsgetreues Eurofighter-Modell, eine kleine Top-Gun-Fliegerjacke, einen Bundesheerrucksack mit Trinkflasche, eine Fleece-Jacke und ein Buch.

Fahrt im Löschfahrzeug

Doch damit war das Abenteuer noch nicht zu Ende: Als nächstes stand das "Flugfeldlöschfahrzeug 5000" auf dem Programm. Vor der Fahrt über die Start- und Landepiste konnte Lukas vom Tower aus den Militärflugplatz noch von oben betrachten. Wieder unten angekommen, ging es rein in die Fahrerkabine des Löschfahrzeugs.

"Freigabe zum Befahren der Piste", ertönte es bald aus dem Funkgerät, worauf der Fahrer Vollgas gab. Das Fahrzeug beschleunigte auf 80 km/h und schon nach wenigen Sekunden war das Ende der Piste erreicht. Der Fahrer bremste zum "Löscheinsatz" ab und Lukas durfte mit dem Joystick die Umgebung "löschen" wie bei einem echten Einsatz.

Abzeichen zum Abschluss

Zurück in der Abstellhalle bekam Lukas noch das Abzeichen des Überwachungsgeschwaders und ein Leibchen mit Logo. Er bedankte sich und ist seinem neuen größten Wunsch - Eurofighter-Pilot zu werden - etwas nähergekommen.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Lukas mit Oberstleutnant Taschler im Cockpit des Eurofighters.

Lukas mit Oberstleutnant Taschler im Cockpit des Eurofighters.

Die beiden unterhalb der sogenannten "Canards". Auch solche Details durften bei der Einweisung nicht fehlen.

Die beiden unterhalb der sogenannten "Canards". Auch solche Details durften bei der Einweisung nicht fehlen.

Bettina Oberrainer, Lukas und Oberstleutnant Taschler beim Fanghacken des Jets, der in Notfällen ein Hinausrollen über die Landepiste verhindert.

Bettina Oberrainer, Lukas und Oberstleutnant Taschler beim Fanghacken des Jets, der in Notfällen ein Hinausrollen über die Landepiste verhindert.

Lukas und sein Begleiter bei der sonderlackierten PC-7 "Viper".

Lukas und sein Begleiter bei der sonderlackierten PC-7 "Viper".

Mit aufgesetzem Helm durfte der Gast im Cockpit Platz nehmen.

Mit aufgesetzem Helm durfte der Gast im Cockpit Platz nehmen.

V.l: Taschler, Lukas, Fliegerwerft-Leiter Michael Rothschedl und Oberst Doro Kowatsch.

V.l: Taschler, Lukas, Fliegerwerft-Leiter Michael Rothschedl und Oberst Doro Kowatsch.

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