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Rundschau

Österreich: "Capricorn 2011"

Von 21. bis 25. März 2011 führte die 6. Jägerbrigade in Kooperation mit der 4. Panzergrenadierbrigade die Verbandsübung "Capricorn (Steinbock) 2011" im Großraum des Truppenübungsplatzes Hochfilzen durch. Rund 800 Soldaten nahmen daran teil, davon über 580 Grundwehrdiener. Die Übung leitete das Jägerbataillon 23 aus Vorarlberg.

Der Zweck der Übung war die Festigung der für einen Einsatz so wichtigen praktischen Fertigkeiten in einer erfolgreichen Einsatzführung.

Gegenüber der Ausbildung in den Heimatgarnisonen war es bei der "Capricorn 2011" für die Kommandanten und Soldaten möglich, mit anderen Truppen- und Waffengattungen zusammenzuarbeiten. Eingesetzt waren sowohl konventionelle Wirkmittel wie Hubschrauber, Pionierbrücken oder Panzer als auch neuartige Elemente wie ein Combat Camera Team und ein Signalaufklärungtrupp aus dem Bereich der Elektronischen Kampfführung.

Unter dem Aspekt des "voneinander Lernens" tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus: Während die Soldaten der 6. Jägerbrigade ihre Gebirgsexpertise einbrachten, vermittelten die Teile der 4. Panzergrenadierbrigade ihre Erkenntnisse in der Zusammenarbeit zwischen Kampfpanzern und Infanterie im bebauten Gebiet.

Neben den Ansprüchen des Gebirgseinsatzes an Mensch und Gerät unterliegt auch die Einsatzführung in gebirgigem Gelände besonderen Regeln. Kommen im Normalfall schwere, jedoch mäßig geländegängige Lastwagen bei der Versorgung zum Einsatz, benötigen Gebirgstruppen andere Mittel, um Einsätze in unwegsamem Gelände möglich zu machen. Bei der "Capricorn 2011" wurden dafür Hubschrauber, Sonderfahrzeuge wie der Bv 206 oder Quads und die Tragtiere des Stabsbataillons 6 zum Einsatz gebracht.

Oberstabswachtmeister René Auer, Kommando 6. Jägerbrigade

Österreich: "Viking 11"

Von 4. bis 15. April 2011 fand die schwedische computerunterstützte Stabsübung "Viking 11" mit 2 600 Soldaten aus 23 Nationen statt. Die Teilnehmer übten den Einsatz in einer multinationalen Stabilisierungsoperation. In das Übungsnetzwerk war auch der Truppenübungsplatz Seetaler Alpe eingebunden. Das Bundesheer trainierte dort mit Soldaten der 3. Panzergrenadierbrigade, des Streitkräfteführungskommandos, des Militärkommandos Steiermark und des Führungsunterstützungsbataillons sowie mit Soldaten von acht weiteren Nationen (Armenien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Irland, Kasachstan, Schweden und den USA).

Wichtigstes Übungsziel des Stabstrainings war die Zusammenarbeit von Militär und zivilen Organisationen zur Konfliktlösung. Ein Brigadekommando arbeitete auf der taktischen Führungsebene in einem Kriseneinsatz im multinationalen Verbund.

Die Situationen in aktuellen Krisenregionen zeigen, dass für eine Konfliktlösung zivile Partner, wie internationale und nichtstaatliche Organisationen, Behörden vor Ort und Militär koordiniert zusammenarbeiten müssen. Dieser gemeinsame Ansatz (Comprehensive Approach) war bei dieser Übung der Schlüssel zum Erfolg. Die 3. Panzergrenadierbrigade hatte dabei in einem fiktiven Konfliktszenario viele Gefahrensituationen zu meistern. So hatten die Soldaten gemeinsam mit zivilen Organisationen Flüchtlingsbewegungen, religiös motivierte Ausschreitungen, humanitäre Notsituationen und militärische Bedrohungen gemeinschaftlich zu bewältigen. Unterstützt wurden die Übenden von Experten der schwedischen "Folke Bernadotte Academy".

S5-Abt/Militärkommando Steiermark

Österreich: "Wunderwaffe" im HGM

Im März 2010 wurde bei Abriss- arbeiten des ehemaligen Südbahnhofes in Wien der "Schwere Ladungsträger" (Sprengpanzer) Borgward B IV der Deutschen Wehrmacht unter dem Schutt gefunden. Seit dem Frühjahr 2010 ist dieser im Besitz des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM). Mittlerweilen wurde dieses seltene Fahrzeug im Museum im Bereich "Republik und Diktatur" aufgestellt. Dies allerdings nur im gereinigten und mit Owatrol (Mittel zur Rostversiegelung) behandelten Fundzustand, da man den Borgward nicht nur als historisches Fahrzeug präsentieren möchte, sondern auch als Zeitzeugnis.

Der Sprengpanzer Borgward diente zur Bekämpfung von Befestigungswerken und überschweren Panzerkampfwagen. Diese wurden offiziell als Ladungsträger bezeichnet und konnten ferngesteuert Sprengladungen an ihren Bestimmungsort bringen.

Mag. Thomas Ilming

Österreich: Retter aus der Luft

Der Transport von erkrankten oder verletzten Soldaten oder zivilen Personen von Auslandseinsätzen zurück nach Österreich mit einem Luftfahrzeug unter medizinischer Betreuung ist seit langem internationaler Standard. Die so genannte "Strategic Aeromedical Evacuation" stellt an das Sanitätspersonal an Bord höchste Anforderungen. In einem vierwöchigen Intensivkurs der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule im April 2011 erarbeiteten sich die Sanitäter am Fliegerhorst Vogler ihre Zusatzqualifikation als Aeromedical Crew Member (AECM). Die Ausbildungsziele sind u. a. Kognitives Training, die Klassifizierung von Patienten nach internationalen Standards, die Sicherheitsbestimmungen an Bord und die richtigen Maßnahmen für unterschiedliche Notsituationen. Praktische Übungen in der Luft ergänzten das Training. Neben der C-130 "Herkules" Transportmaschine können die Aeromedical Crew Member auch in Hubschraubern oder zivilen Flugzeugen eingesetzt werden.

Oberstleutnant Heinrich Birschkus

VAE/Österreich: DIHAD 2011

In der Zeit vom 28. bis 31. März 2011 fand die 8. Dubai International Humanitarian Aid and Development Conference and Exhibition (DIHAD) statt. Die diesjährige Veranstaltung wurde von der UN-Friedensbotschafterin, HRH Princess Haya Bint al Hussein, eröffnet und stand unter dem Titel "New Technologies: How These Impact Humanitarian and Development Operations". In der Veranstaltung wurden die neuesten technischen Entwicklungen, die humanitäre Operationen unterstützen können, vorgetragen und diskutiert.

Das Österreichische Bundesheer war erstmals durch Brigadier Dr. Alois Hirschmugl vertreten, der im Rahmen des Themas "Haben neue Technologien einen Unterschied bei der internationalen Unterstützung der pakistanischen Hilfsaktivitäten gemacht?" vortrug. Hirschmugl war 2010 drei Wochen als United Nations Disaster Assessment and Coordination (UNDAC) Team Leader in Pakistan.

-red-

Japan: Katastropheneinsatz der Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte

Am 11. März 2011 um 1446 Uhr Ortszeit verursachte ein Erdbeben mit anschließender Flutwelle die bis jetzt größte Naturkatastrophe mit den höchsten Opferzahlen in Japan seit 1945. Die Folgeschäden durch die dabei ausgelösten Kernkraftwerkunfälle in Ostjapan sind derzeit noch nicht absehbar. Für die Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JSVS) bedeuten diese Ereignisse den bisher größten Katastropheneinsatz seit ihrer Gründung im Jahre 1954.

Am 16. März wurden zum ersten Mal in der Geschichte der JSVS Reservisten zum Katastropheneinsatz einberufen. Am 27. März betrug die Zahl der eingesetzten Kräfte insgesamt ungefähr 107 000 Mann. Etwa 70 000 davon stellten die Boden-Selbstverteidigungsstreitkräfte, 15 200 die See-Selbstverteidigungsstreitkräfte und ca. 21 300 die Luft-Selbstverteidigungsstreitkräfte. Dazu kommen noch ca. 500 Mann für den Reaktorkatastropheneinsatz. Das verwendete Gerät umfasst 217 Helikopter, 326 Flugzeuge und 53 Schiffe.

Zu den Einsatzaufgaben zählen die Informationssammlung durch Flugzeuge, Unterstützung der Katastrophenopfer, der Transport von Personen und Hilfsgütern, die Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser, Aufstellen von Sanitäreinrichtungen, medizinische Versorgung, Versorgung von Behörden und Medien mit Bildübertragungen aus Hubschraubern, Aufnahme von Opfern/Betroffenen in Einrichtungen der JSVS, Unterstützung bei der Evakuierung aus der Reaktorumgebung, der Transport von Wasser zur Reaktorkühlung, die Unterstützung bei der Reaktorüberwachung und auch die Veranstaltung von Konzerten in den Notlagern als Teil der psychologischen Betreuung.

Die Reservisten werden teils zur Unterstützung bei der Versorgung der Überlebenden, teils als Dolmetscher zur besseren Koordination der Hilfsmaßnahmen mit den amerikanischen Streitkräften in Japan eingesetzt.

Wachtmeister Ing. Harald Bechmann

China: Angepasste Sicherheitsdoktrin

Am 31. März wurde das neue Weißbuch der neuen Sicherheitsdoktrin Chinas vorgestellt. Es handelt sich um das siebente Papier seit 1998. Grundpfeiler der strategischen Ausrichtung Chinas sind die Konzentration auf die nationale Sicherheit, Wahrung der Souveränität, Sicherung der nationalen Interessen und der inneren Sicherheit. Im Dokument steht, dass China unter keinen Umständen weder eine militärische Expansion noch eine Hegemonie in der Welt anstrebt. China hält weiter fest, dass es seine Nuklearwaffen nicht als Erstschlagsoption verwenden wird. Langfristig ist China an einer vollständigen weltweiten Abrüstung des nuklearen Arsenals interessiert. Kurzfristig sollten alle Staaten, die Nuklearwaffen besitzen, diese drastisch reduzieren.

China akzeptiert, dass es mit vielfältigen und komplexen Sicherheitsproblemen konfrontiert ist. Die Modernisierung der Streitkräfte wird weiter nachhaltig vorangetrieben, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern. Das Weißbuch zeigt sich in einer Analyse des Ist-Standes der Streitkräfte mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. Die Nationale Volksarmee entwickelt sich von einem nationalen Dienst zu einer modernen starken militärischen Kraft. Die Ausrichtung der Streitkräfte ist im Sinne der Sicherheitspolitik Chinas strikt defensiv. Die Verteidigungsausgaben werden im Sinne der Aufgabenstellung als angemessen betrachtet. Für die Zukunft ist festgelegt, dass die Verteidigungsausgaben mit den Anforderungen der Streitkräfte und der Sicherheitslage Schritt halten müssen. Die Verteidigungsaufgaben umfassen im Wesentlichen: Personal, Schulung, Instandhaltung und Ausrüstung. Auf die genannten Bereiche entfällt etwa je ein Drittel des Budgets.

In den letzten Jahren wurde der Anstieg der Verteidigungsausgaben hauptsächlich für Verbesserungen der Bedingungen für die Truppe, moderne Ausrüstung und diversifizierende militärische Ausgaben, wie Katastropheneinsätze (Erdbeben, Hochwasser) und Eskortaufgaben im indischen Ozean verwendet. Im Papier findet sich auch ein nachhaltiges Bekenntnis Chinas zur internationalen und regionalen Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungskontrolle, internationaler Sicherheitsmaßnahmen und Dialoge im Rahmen der UN und vergleichbarer Organisationen. Für China ist die nationale und internationale Stabilität und das Gleichgewicht in der Welt das zentrale Ziel seiner Politik.

-nt-

China: Trimaran für Marine

Die Marine führt ein neues Küstenkampfschiff der Houbei Klasse Typ 022 ein. Im Gegensatz zum U.S. Navy Littoral Combat Ship sind die Schiffe der Houbei Klasse wesentlich kleiner. Der Schiffsrumpf ist 40 Meter lang und hat eine Wasserverdrängung von 220 Tonnen. Dieser Schiffstyp kann sehr flexibel für diverse Einsatzspektren ausgerüstet werden. Die 022 ist ein Stealth- und Wave piercing-Trimaran. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 39 Knoten. Selbst bei stürmischer See kann die Geschwindigkeit von 35 Knoten gehalten werden. Der Trimaran wird von zwölf Mann Besatzung gesteuert. Die Bewaffnung besteht aus einer 30-mm-pipe automatic gun und acht Eagel Strike YJ 83 Mittelstrecken-Antischiffraketen. Die YJ 83 verfügt über eine Reichweite von 120 km. Das Gewicht der Rakete beträgt 830 kg, der Gefechtskopf wiegt 164 kg. Im Abstand von drei Sekunden können alle acht Raketen abgefeuert werden. Die Marine will mindestens 100 Küstenkampfschiffe Typ 022 beschaffen.

-nt-

Philippinen: Patrouillen in der Grenzregion

Am 15. April erklärte General Jose Mabanta, dass die philippinische Marine die Patrouillentätigkeit im Seegebiet der Spratley-Inseln aufnehmen wird. Zu diesem Zweck hat die Marine einen Zerstörer der Canaon Klasse aus dem Zweiten Weltkrieg wieder in Dienst gestellt und ein neues Patrouillenschiff in den USA gekauft. Die verstärkte Patrouillentätigkeit der chinesischen Marine in diesem Seegebiet hat die Philippinen zu diesem Schritt veranlasst. Im Seegebiet der Spratleys werden neben Ölvorkommen große Erzlagerstätten vermutet. Auf die Spratley-Inseln erheben China, Brunei, Malaysia, Vietnam und die Philippinen Anspruch.

-nt-

Russland: "Leopard" 2 besser als russischer T 90

Der Generalsstabschef der russischen Armee kritisierte in einem Interview die russische Waffenindustrie wegen der Ausrüstung der russischen Armee. Speziell auf dem Gebiet der Panzer und der Artilleriewaffen gebe es erhebliche Defizite. Der russische Kampfpanzer T 90 würde in vielen Bereichen dem Kampfpanzer "Leopard" 2 und dem neuen chinesischen Panzer unterlegen sein. Ein Hauptkritikpunkt wäre die Panzerung, die nur Schutz vor Antitankraketen der zweiten Generation bietet. Gegen Antitankraketen der dritten Generation böte die Panzerung des T 90 keinen ausreichenden Schutz und er wäre nicht genügend gegen einen Angriff von oben geschützt. Der Generalstabschef kritisierte auch die hohen Stückkosten des T 90. Für denselben Preis könnte man einen "Leopard" kaufen. Generell forderte er eine verstärkte Investition in die Erneuerung der russischen Streitkräfte bis 2020.

-nt-

Indien: Geld spielt keine Rolle

Am 28. Februar hat der indische Finanzminister Pranab Mukherjee im Parlament das Verteidigungsbudget 2011/12 in der Höhe von 36,5 Milliarden U.S.-Dollar eingebracht. Das Budget wurde gegenüber 2010 um 11,6 Prozent erhöht. Der Finanzminister sagte, sollte die Verteidigung Indiens mehr Geld benötigen, werde dies zur Verfügung gestellt. Das Budget soll die nachhaltige Modernisierung der Streitkräfte und die Absicherung gegen Bedrohungen gewährleisten. Bis 2020 werden 1 000 Helikopter für die Streitkräfte angeschafft, darunter 450 Verbindungshubschrauber, zwölf VIP-Transportmaschinen, mehr als 200 Angriffshubschrauber, 139 Mi 17 Transport-, 50 Multirole- und 15 schwere Hubschrauber.

Weiters wurde eine zweite Staffel SU 30 (russisches Mehrzweckkampfflugzeug) auf dem Luftstützpunkt von Chabua in der Provinz Assam stationiert. Dies ist ein Teil des Plans zur strategischen Absicherung der Nordgrenze Indiens. Heuer werden auch noch 40 weitere SU 30 in der Luftwaffe eingeführt, die dann insgesamt über 270 Stück dieses Typs verfügt.

2010 wurde Indien zum größten Rüstungsimporteur der Welt. 80 Prozent der Geschäfte werden dabei mit Russland gemacht.

-nt-

Südkorea: Nordkoreanische Signale

Am 4. März kam es zu empfindlichen Störungen von GPS-Signalen und Mobiltelefonen in der Gegend von Incheon und Paju entlang der entmilitarisierten Zone, wo südkoreanische und amerikanische Manöver im Gange waren. Ebenso wurden die Feuerleitsysteme der Artillerie beeinträchtigt. Es wird vermutet, dass Nordkorea von seinen Stützpunkten Häju und Gaeseong mit russischen Störsendern, die auf Lastwagen montiert sind, die Störangriffe durchgeführt hat. Die Störsignale wurden in unregelmäßigen Abständen nur alle fünf bis zehn Minuten gesendet. Vermutlich haben die Sender eine Reichweite von 50 bis 100 km.

-nt-


Russisches Atom-U-Boot für Indien:Indien hat für 900 Millionen Dollar ein Angriffs-U-Boot von Russland geleast. Die K-152 "Nerpa" wird unter dem Namen INS "Charka" ab Oktober 2011 Dienst für Indien versehen. Gegenwärtig wird die indische Besatzung in Russland geschult. Für Indien ist das der notwendige Schritt zum Aufbau einer eigenen Atom-U-Bootflotte. Die "Nerpa" war vor ihrer erneuten Indienststellung in einem schweren Unfall verwickelt. Dabei starben 17 zivile Techniker.

Chinas Soldaten überall im Netz:2010 wurden 20 000 km Internetkabel zu den nördlichen chinesischen Grenzregimentern verlegt. Damit sind sämtliche Regimenter bis zum Grenzbeobachtungsposten vernetzt. Neben der militärischen Kommunikation kann nun die medizinische Versorgung auf hohem Niveau sichergestellt werden. Ärzte und Sanitäter sind mit Spezialisten in Beijing online verbunden. Weiters haben die Soldaten online Zugriff auf Zeitungen, Bücher, Musik und TV.

Hightech Trainingszentrum in China:Die chinesische Luftwaffe hat am 24. Mai ein neues Luftwaffenkampftrainingszentrum in Betrieb genommen. Dort können Luftkampfübungen in 3D, an hochauflösenden Bildschirmen und in Echtzeit über große Entfernungen überwacht und analysiert werden. Nach einer Übung können die Piloten jedes Detail des stattgefundenen Luftkampfes durchgehen und ihre Schlüsse daraus ziehen. Das Trainingszentrum soll die taktische Ausbildung der Piloten wesentlich verbessern.

Kurs Militärische Führung 2/Miliz:Vom 4. bis zum 8. April 2011 fand an der Heeresunteroffizierakademie der Lehrgang Militärische Führung 2 (MilFü2/Miliz) für angehende Milizunteroffiziere statt. 13 Kursteilnehmer erlernten das Führungsverfahren und die Befehlsgebung sowie die Einsatzplanung auf Ebene Gruppe. Dieser Lehrgang war der erste seiner Art. Die Evaluierungsergebnisse des MilFü2/Miliz wurden an den Kommandanten der Heeresunteroffiziersakademie übergeben.

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