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Editorial

Mit der Beschlussfassung der Novelle zum Beamten-Dienstrechtsgesetz ist auch eine für Soldaten bemerkenswerte Änderung in Kraft getreten.

Die Gleichstellung der Absolventen von Universitäten und Fachhochschul-Studiengängen mit einem Magister-Abschluss im öffentlichen Dienst eröffnet dem Dienstgeber einen neuen Gestaltungsspielraum und den Offizieren erweiterte Karrieremöglichkeiten.

Parallel zu dieser Entwicklung läuft im Bereich der Universitäten und Fachhochschulen die Umstellung der Studienstrukturen auf das dreistufige Modell (Bakkalaureat - Magisterium - Doktorat) gemäß dem Bologna-Prozess. Diese Umstellung wird auch im Rahmen der Offiziersausbildung umzusetzen sein.

Natürlich ist nicht zu erwarten, dass jetzt alle Offiziersarbeitsplätze MBO1-wertig werden. Die nunmehr über zehn Jahre zurückliegende grundsätzliche Entscheidung, die Offiziersausbildung als Fachhochschul-Studiengang zu führen, scheint aber allmählich Früchte zu tragen.

Jetzt besteht die Chance, durch eine auf einer sorgfältigen Personalplanung beruhenden Anpassung dieses Offiziersausbildungssystems, die Weiterbildung vom Bakkalaureat zum Magisterium durch Einbindung ziviler Bildungsangebote einerseits für den Dienstgeber sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig und andererseits für den engagierten und fortbildungswilligen Offizier karrierefördernd zu gestalten. Auch die Weiterbildung ausgezeichneter Unteroffiziere zu Fachoffizieren hat in diesem neuen System durchaus ihren Platz.

Um das Österreichische Bundesheer am Arbeitsmarkt wieder konkurrenzfähig zu machen, sind neben einer adäquaten Bezahlung eine gute Ausbildung und Karrieremöglichkeiten notwendig.

Wir sollten daher die neuen Chancen nützen und zusätzliche Mittel in die Fort- und Weiterbildung der Offiziere und Unteroffiziere investieren.

Dr. Jörg Aschenbrenner, Chefredakteur TRUPPENDIENST

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