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"Panzer marsch!": Die Leistungsschau beginnt

23. Oktober 2015 - 

Die nächtliche Stille in der Bundeshauptstadt wird durch das Kommando "Anwerfen!" in der Wiener Arsenal-Kaserne abrupt unterbrochen. Sieben Kettenfahrzeuge und zwei Radpanzer des Bundesheeres starten ihre dröhnenden PS-starken Motoren und stehen bereit zur Abfahrt. Pünktlich um 5 Uhr heißt es dann: "Panzer marsch!". Die Kolonne setzt sich lautstark in Bewegung. Im Blaulicht der begleitenden Polizei und Militärstreife rollen die Panzer zuerst Richtung Schwarzenbergplatz und dann die Ringstraße entlang auf den Wiener Heldenplatz.

Erlebnis Äußeres Burgtor

Bereits zum zehnten Mal war Vizeleutnant Paul Kellermayr von der 4. Panzergrenadierbrigade für die Lotsung der Kettenfahrzeuge verantwortlich. "Beim Kommando 'Panzer marsch' und beim Dröhnen der Motoren bekomme ich immer noch eine Gänsehaut. Es ist ein schönes Gefühl, die Panzer ohne Unfälle auf den Heldenplatz zu bringen", so Kellermayr.

Speziell beim größten Kettenfahrzeug, dem 55 Tonnen schweren Kampfpanzer "Leopard" 2A4, war Präzisionsarbeit der Panzerbesatzung gefragt. Der 3,7 Meter breite Kampfpanzer passt nur hauchdünn durch das enge Burgtor. Nachdem diese Engstelle ohne Probleme passiert war, bezogen die Panzer ihre Themeninsel beim Prinz-Eugen-Denkmal. Sie sind das letzte Großgerät, das für die Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres vor der Hofburg in Stellung gebracht wurde.

Dank der detaillierten Vorbereitung kam es auf der gesamten Strecke in der Wiener Innenstadt zu keinerlei Staus oder Behinderungen.

Panzer der Landstreitkräfte

Die Panzer des Bundesheeres zeichnen sich durch hohen Eigenschutz gegen Umwelteinflüsse und Waffenwirkung sowie durch ihre Beweglichkeit und massive Feuerkraft aus. Die am Heldenplatz ausgestellten gepanzerten Ketten- und Bergefahrzeuge der Landstreitkräfte sind ein repräsentativer Querschnitt durch die im Bundesheer eingesetzten Panzer. Neben dem Kampfpanzer "Leopard" können ein Bergepanzer M-88, eine Panzerhaubitze M-109 A5Ö, zwei Rechenstellen M-109, ein Schützenpanzer "Ulan" und ein Pionierpanzer sowie die gepanzerten Fahrzeuge "Pandur", "Husar" und "Dingo" 2 besichtigt werden.

Pressekonferenz und "Tag der Schulen"

Gestern rückten noch aus fast allen Bundesländern Soldaten an, um den zwölf Themeninseln der Veranstaltung den letzten Schliff zu geben. Heute beginnt parallel zur Pressekonferenz von Verteidigungsminister Gerald Klug die Veranstaltung mit dem "Tag der Schulen". Das Bundesheer präsentiert vier Tage lang unter dem Motto "Unser Heer sorgt für Ihre Sicherheit" seine umfangreichen Aufgaben im In- und Ausland. Bei der Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres können sich Interessierte über die Aufgaben und Leistungen der Soldaten informieren.

 

Ein "Ulan"-Schützenpanzer am Weg Richtung Heldenplatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein "Ulan"-Schützenpanzer am Weg Richtung Heldenplatz.

Die gepanzerten Räder- und Kettenfahrzeuge am Schwarzenbergplatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die gepanzerten Räder- und Kettenfahrzeuge am Schwarzenbergplatz.

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle.

Ein Kampfpanzer "Leopard" 2A4 vor dem Äußeren Burgtor. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Kampfpanzer "Leopard" 2A4 vor dem Äußeren Burgtor.

Das Nadelöhr Burgtor hat der Kampfpanzer ohne Probleme passiert. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Nadelöhr Burgtor hat der Kampfpanzer ohne Probleme passiert.

Fingerspitzengefühl ist auch beim Einweisen des Bergepanzers M-88 gefragt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Fingerspitzengefühl ist auch beim Einweisen des Bergepanzers M-88 gefragt.

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