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Panzer am Heldenplatz

25. Oktober 2015 - 

Auch heuer sind die mechanisierten und gepanzerten Kampf- und Gefechtsfahrzeuge des Bundesheeres ein Publikumsmagnet bei der Veranstaltung zum Nationalfeiertag 2015 am Wiener Heldenplatz.

Panzer "hautnah"

Direkt vor der Nationalbibliothek kann man die tonnenschweren Fahrzeuge aus nächster Nähe betrachten. Gemeinsam präsentieren die 4. Panzergrenadierbrigade aus Hörsching und die 3. Panzergrenadierbrigade aus Mautern den mechanisierten Teil des Bundesheeres. Zu bewundern gibt es neben dem Kampfpanzer "Leopard" auch den Schützenpanzer "Ulan", die Bergepanzer "Greif" und M-88 sowie die Panzerhaubitze M109. Zusätzlich sind auch gepanzerten Kampf- und Gefechtsfahrzeuge wie der IVECO, der Dingo 2, der Minenräumpanzer MV4 oder der "Pandur" 2 am Heldenplatz aufgefahren und können von der Bevölkerung besichtigt werden.

Teamarbeit gefragt

Wenn sich 55 Tonnen, wie zum Beispiel beim Kampfpanzer "Leopard" 2 A4, in Bewegung setzen, muss jedes der vier Besatzungsmitglieder des Panzers genau wissen was zu tun ist. Der Panzerfahrer manövriert mit wenigen Handgriffen den Kampfpanzer sicher auf befestigten Wegen, genauso wie offroad im freien Gelände. Er erreicht mit seinen 55 Tonnen eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 70 Km/h.

Der Ladeschütze ist für die Munitionsnachfuhr und den Ladeprozess selbst verantwortlich. Innerhalb eines engen Kampfraumes und in voller Fahrt im Gelände eine herausfordernde und anstrengende Arbeit. Zielgenauigkeit und die Fähigkeit ruhig und besonnen zugewiesene Ziele zu bekämpfen sind beim Richtschützen gefragt.

Der Feuerkampf kann stehend aus einer Panzerstellung heraus, oder auch in voller Fahrt mit der automatisch stabilisierten Kanone um Unebenheiten auszutarieren, geführt werden. Der Kommandant behält den Überblick, weist im Gefecht die Ziele für den Richtschützen zu und führt das Gefechtsfahrzeug im Verbund des Zuges, der Kompanie oder des Panzerbataillons. Auf dem Schützenpanzer "Ulan" befindet sich hinten im Panzer noch eine Grenadiergruppe. Sie können bei Bedarf absitzen und das Gefecht infanteristisch führen.  

Publikum begeistert

Direkt vor der Nationalbibliothek finden im Zuge des Nationalfeiertages täglich zwei dynamische Vorführungen unter der Regie von Vizeleutnant Paul Kellermayr von der 4. Panzergrenadierbrigade statt. "Wenn der Boden unter den Füßen zu vibrieren beginnt und grollende Motorengeräusche den Heldenplatz überschallen, drängt sich das Publikum nah an die Absperrungen. Immerhin erlebt man es nicht jeden Tag, dass sich ein 55 Tonnen schwerer Kampfpanzer mit voller Geschwindigkeit auf einen zubewegt, oder Panzergrenadiere gefechtsmäßig aus einem "Ulan" ausbooten", so Hauptmann Hermann Steinkogler. 

Der Kampfpanzer "Leopard" 2 A4 ist der Publikumsmagnet. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Kampfpanzer "Leopard" 2 A4 ist der Publikumsmagnet.

Der Panzer verfügt über eine austarierte automatisch stabilisierte Kanone. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Panzer verfügt über eine austarierte automatisch stabilisierte Kanone.

Panzergrenadiere können den Kampf auch außerhalb ihres "Ulan" führen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Panzergrenadiere können den Kampf auch außerhalb ihres "Ulan" führen.

Der "Pandur" begeisterte mit seiner Wendigkeit. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der "Pandur" begeisterte mit seiner Wendigkeit.

Die Zuschauer waren auch von der Panzerhaubitze M-109 begeistert. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Zuschauer waren auch von der Panzerhaubitze M-109 begeistert.

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