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Notwendigkeit und Chancen einer europäischen Afrikapolitik

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2000" (ISBN: 3-8132-0711-0) - Dezember 2000

Vollständiger Beitrag als PDF:  PDF ansehen PDF downloaden  12 Seiten (130 KB)

Abstract:

Die Europäische Kommission verhandelt seit September 1998 mit den AKP-Staaten über ein Folgeabkommen der Lomé-Konvention. Die bisherige vertragliche Zusammenarbeit soll beibehalten werden, die Partnerländer sollen sich aber in Zukunft zu verantwortlicher Staatsführung ("good governance"), Rechtstaatlichkeit und Wahrung der Menschenrechte verpflichten. Angesichts der tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise Afrikas südlich der Sahara stellt sich die Frage, ob dieses Konzept realistisch und durchsetzbar ist. Die historischen Verpflichtungen Europas gegenüber Afrika und das Bekenntnis zur OECD-Strategie für das 21. Jahrhundert stehen in einem Spannungsverhältnis zu seinen geringen geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen auf diesem Kontinent. Nur Frankreich tritt noch entschieden für die Afrikahilfe ein. Ohne ein gesamteuropäisches Engagement dürfte sich aber die Krisensituation Afrikas weiterhin verschärfen. Darum wird Afrika auf der außen- und entwicklungspolitischen Agenda Europas bleiben. Um das Engagement politisch zu stützen und die geringen Chancen einer wirksamen Hilfe von außen zu nutzen, ist eine gemeinsame europäische Afrikapolitik unverzichtbar.

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