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Die Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres

Sicherheit im Winter

Während der Wintermonate halten sich in ganz Österreich speziell ausgebildete Alpinsoldaten bereit. In sogenannte Lawineneinsatzzüge gegliedert, rücken sie aus, wenn die zivilen Hilfsorganisationen Unterstützung benötigen.

Soldaten trainieren die Suche eines Verschütteten.

Die Soldaten der Lawineneinsatzzüge stehen bereit, um zu helfen.

Die bis zu 40 Personen starken Lawineneinsatzzüge sind in der Verschüttetensuche und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. Zusätzlich gehören speziell geschulte Notfallsanitäter zu diesen Teams. In Einsatzübungen überprüfen und verbessern die Soldaten ständig ihre Kenntnisse und Fertigkeiten.

Insgesamt stehen bis zu 14 Teams in ganz Österreich zur Hilfe bereit. Ihre Aufgabe ist es, nach Lawinenabgängen die örtlich verfügbaren Kräfte der Bergrettung im Bedarfsfall zu verstärken - eine für die Opfer vielfach lebensrettende Maßnahme.

Soldaten trainieren die Suche eines Verschütteten.

Die Spezialisten sind in der Verschüttetensuche und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet.

Keine Blaulichtorganisation mit Notrufnummer

Allerdings ist das Bundesheer keine Blaulichtorganisation mit Notrufnummer. Aufgabe der Soldaten ist es, die meist zuerst vor Ort befindlichen zivilen Kräfte bei Bedarf zu verstärken. Außerdem stellt das Heer sicher, das Hilfs- und Rettungseinsätze auch über längere Zeit geführt werden können.

Soldaten beim Schneeschaufeln.

Bei massivem Schneefall können die Soldaten auch zum Abschaufeln von Flachdächern und Ähnlichem verwendet werden.

Außerdem können die Soldaten der Einsatzzüge bei massivem Schneefall zum Abschaufeln von Flachdächern und Ähnlichem ausrücken. Auch hier ist eine alpine Qualifikation erforderlich, um sicher arbeiten zu können. Aus diesem Grund werden die Züge in allen Bundesländern aufgestellt, das Schwergewicht liegt aber im alpinen Raum. Der Großteil der Soldaten kommt aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten.

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