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Heeresmeisterschaften 2006

Bei den Heeresmeisterschaften 2006 messen sich die besten Wintersport-Athleten des Österreichischen Bundesheeres in mehreren Disziplinen. Alle Teilnehmer mussten sich zuvor bereits in den Bereichsmeisterschaften für diese Wettkämpfe qualifizieren - jetzt treffen die Besten der Besten aufeinander.

Riesentorlauf
(Teilbewerb des Militärischen Triathlon)

XX Die Disziplinen Riesentorlauf...

Auf einer Abfahrt des Warmingerberges wird der Riesentorlauf als erster Bewerb des Militärischen Triathlon durchgeführt. Als Rennkleidung ist die Uniform des Bundesheeres zu tragen. Die Verwendung von zivilen Schiern und Handschuhen sowie eines Rennhelmes und einer privaten Schibrille ist gestattet.

Militärischer Biathlon
(Teilbewerb des Militärischen Triathlon)

XX ...und 9,9 km im Skating-Stil zählen zum Militärischen Triathlon.

Auf einer Strecke von ca. 9,9 km werden, ähnlich dem klassischen Biathlon, drei Runden im Skating-Stil durchlaufen. Die Wettkämpfer sind mit dem Sturmgewehr 77 ausgestattet. Zwei Mal müssen je 3 Schuss auf eine Entfernung von 50 m abgegeben werden. Der Durchmesser der Ziele beträgt dabei analog dem Stehen-Ziel im Biathlon 11 cm. Für jeden Fehlschuss ist eine Strafrunden in der Länge von 150 m zu absolvieren.

Militärischer Triathlon

Dieser Mehrkampf setzt sich aus den Teilbewerben Riesentorlauf und Militärischer Biathlon zusammen. Nach dem Riesentorlauf wird der Biathlon nach der Gundersen Methode gestartet. D.h. die Abstände im Riesentorflauf in Sekunden ist in etwa der Rückstand in Minuten im Biathlon. Wer also zuerst die Ziellinie überschreitet ist der Gesamtsieger.

Militärische Biathlon-Staffel

XX Beim Schießen versuchen die Wettkämpfer, 11 cm kleine Ziele aus 50 m Entfernung zu treffen.

Dieser Staffelbewerb wird auf einer Strecke von 5 km, ähnlich dem klassischen Biathlon, als Speziallanglauf mit Schießen durchgeführt. Als Bewaffnung dient wiederum das Sturmgewehr 77, die Standardwaffe des Österreichischen Bundesheeres. Wie im Einzelbewerb werden die 11 cm kleinen Ziele auf eine Entfernung von 50 m beschossen.

Für jeden Fehlschuss ist eine Strafrunde in der Länge von 150 m zu laufen. Der Bewerb wird im Massenstart gestartet, somit ist das Team, dessen letzter der vier Läufer die Ziellinie überschreitet, der Sieger.

Militärischer Patrouillenlauf

XX Der Patrouillen-Bewerb gilt als Höhepunkt der Meisterschaften.

Als Königsdisziplin gilt mit Sicherheit der Militärische Patrouillenlauf. Eine Patrouille besteht aus 4 Wettkämpfern, wobei der Ranghöchste mindestens ein Unteroffizier sein muss.

Die Patrouille muss auf einer Gesamtlänge von 14,5 km eine Steigung mit 300 Höhenmetern mit Steigfellen überwinden. Bei der anschließenden Abfahrt müssen 10 Pflichttore durchfahren werden. Gute Ergebnisse beim anschließenden Schießen mit dem Sturmgewehr 77 und beim Werfen von Handgranaten g sind hier Voraussetzung für eine gute Platzierung.

Geschossen wird wieder auf 11 cm Klappscheiben in einer Entfernung von 50 m. Der Kommandant der Patrouille ist nicht am Schießen beteiligt. Er weist seinen drei Teammitgliedern die Ziele zu und ist für den ordnungsgemäßen Ablauf auf dem Schießplatz verantwortlich. Jeder der drei Läufer hat 3 Schuss abzugeben. Für jeden Fehlschuss ist eine Strafrunde im Team zu laufen.

Beim Handgranatenwerfen wird eine Übungshandgranate in einen Kreis mit einem Meter Durchmesser auf eine Entfernung von 15 Meter geworfen. Für jeden Fehlwurf muss das Team eine Strafrund laufen.

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