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Leitungsgremien des PfP-Konsortiums tagen an der Landesverteidigungsakademie

Wien, 14. November 2019  - Von 12. bis 14. November tagten die beiden Leitungsgremien des "PfP-Consortium of Defense Academies and Security Studies Institutes" an der Landesverteidigungsakademie. Das Konsortium ist ein Netzwerk von ca. 800 internationalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich Sicherheitspolitik. Die Interessen des Verteidigungsministeriums werden seit 1999 von der Direktion für Sicherheitspolitik sowie der Landesverteidigungsakademie wahrgenommen.

Akademische sicherheitspolitische Expertise für Bedarfsträger

Diese beiden Dienststellen sind auch in den beiden Gremien "Senior Advisory Council" sowie "Consortium Steering Committee" vertreten. Im "Senior Advisory Council"  beraten die Vertreter der Bedarfsträger und sog. "Stakeholder" über die strategische Ausrichtung des PfP-Konsortiums. Das "Consortium Steering Committee"  wird aus den Vorsitzenden der einzelnen Studien- und Arbeitsgruppen des PfP-Konsortiums gebildet, die ihre Expertise den Bedarfsträgern zur Verfügung stellen und damit den inhaltlichen Teil der PfP-Konsortiums-Tätigkeiten abdecken.

Programmplanung für 2020

Bei der jährlich durchgeführten gemeinsamen Sitzung dieser beiden Gremien, die 2019 bereits zum dritten Mal an der Landesverteidigungsakademie stattfand, wurde über die aktuellen Aktivitäten der Studien- und Arbeitsgruppen berichtet, Ergebnisse vorgestellt, das Arbeitsprogramm für 2020 abgestimmt und mögliche Zusammenarbeitsfelder identifiziert.

Ein weiteres Thema betraf die Finanzierung der Aktivitäten für 2020 und 2021: Der größte Teil der finanziellen Aufwendungen wird traditionell vom US-Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt. Aber auch andere Länder wie Deutschland, Österreich, die Schweiz oder die NATO leisten wesentliche Beiträge, um Forschung und Lehre auf hohem Niveau zu gewährleisten.

Österreichischer Beitrag

Das Verteidigungsministerium betreut im"PfP-Consortium of Defense Academies and Security Studies Institutes" zwei Studiengruppen, die sich mit den Stabilisierungsprozessen in Südosteuropa und im Südkaukasus beschäftigen, also in Schwerpunktregionen der österreichischen Außen- und Sicherheitspolitik. Darüber hinaus nehmen BMLV-Vertreter an Aktivitäten anderer Arbeitsgruppen teil, wie z.B. im "Defence Education Enhancement Programme" zur Verbesserung der Offiziers- und Unteroffiziersausbildung in zahlreichen Partnerländern oder im Bereich Militärgeschichte. Damit zählt Österreich zu den aktivsten Mitgliedern im Konsortium.

Ein Bericht der Redaktion Landesverteidigungsakademie

Direktor Keith Dayton und Generalleutnant Erich Csitkovits.

Direktor Keith Dayton und Generalleutnant Erich Csitkovits.

Die Tagung in der "Sala Terrena".

Die Tagung in der "Sala Terrena".

Die Teilnehmer des "Joint Senior Advisory Council Meeting".

Die Teilnehmer des "Joint Senior Advisory Council Meeting".

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