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Feldzeichen kehrt zurück nach Feldbach

Feldbach, 03. Juli 2020  - Anlässlich des Traditionstages im 60-jährigen Jubiläum der Von-der-Groeben-Kaserne konnte ein früheres Feldzeichen in die Heimat zurückgeführt werden. Unter den Klängen der "Glück Auf"-Fanfare erfolgte die Enthüllung der Standarte. Der damalige Kommandant, Oberst i.R. Dieter Allesch als Zeitzeuge, und Brigadier Horst Hofer als Kommandant der 7. Jägerbrigade waren vor Ort.

Brigadier Horst Hofer betonte zum Traditionstag des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7 den richtigen Weg und die Fähigkeiten der Soldaten des Bataillons. "Sie haben meine Unterstützung, weil Sie mir mit Ihrer Einstellung besonders am Herzen liegen", so der Brigadekommandant. Oberstleutnant Günter Rath reflektierte die Ereignisse der letzten 140 Jahre Militärgeschichte auf die heutige Zeit. Das selbstlose Handeln des Namensgebers der Von-der-Groeben-Kaserne beinhalte Werte und Tugenden, die es wert seien, weitergegeben und gepflegt zu werden, so Rath. Er unterstrich zudem den Waffengattungsstolz der Angehörigen des Verbandes. Der Traditionstag im Jubiläumsjahr bot einen würdigen Rahmen zur Rückführung eines Feldzeichens in die Heimat.

Ursprünge des Feldzeichens

Die 1. Abteilung des Artillerieregiments 2 wurde am 20. März 1968 in der Fehringer Hadik-Kaserne aufgestellt. Diese Abteilung verlegte mit Leutnant Dieter Allesch am 21. September 1971 nach Gratkorn. Mit der Weisung Nr. 3 der Heeresgliederung 72 wurde das Regiment auf 13 Zentimeter Raketenwerfer umgerüstet und damit zum Raketenwerferbataillon - jedoch aus staatspolitischen Gründen auf Korpsartilleriebataillon 2 umbenannt. Am 1. Oktober 1983 wurde das Korpsartilleriebataillon 2 in das Panzerartilleriebataillon 4 übergeleitet und drei selbstständige Raketenwerferbatterien aufgestellt. Die Verantwortung über die Raketenwerferbatterien bekam das Landwehrstammregiment 52 in der Von-der-Groeben-Kaserne in Feldbach.

Zeitreise: 4. Dezember 1968

Landeshauptmann Josef Krainer Senior überreichte die Standarte an die 1. Abteilung des Artillerieregiments 2 - gestiftet von der Landesregierung und den Gemeinden des Bezirksgerichts Fehring. "Wenn wir kein Militär haben", meinte Krainer damals, "geben wir uns selbst auf. Eine der Anstrengungen um Frieden findet im Bestand des Bundesheeres ihren Niederschlag." Er beendete seine Ausführungen mit dem Appell an die Soldaten, der steirischen Standarte immer treu zu sein. Zuvor hatte Generalmajor Albert Bach, ehemaliger Befehlshaber der Gruppe 2, die Verbundenheit der Soldaten mit der Bevölkerung zum Ausdruck gebracht: "Unsere Haltung und unsere Leistung rechtfertigen das Vertrauen der Bevölkerung", so Bach, der um Unterstützung aller Österreicher bei der Erfüllung der militärischen Ziele ersuchte.

Oberst i.R. Dieter Allesch und Oberstleutnant Günter Rath enthüllen gemeinsam...

Oberst i.R. Dieter Allesch und Oberstleutnant Günter Rath enthüllen gemeinsam...

...die Standarte der ehemaligen 1. Abteilung des Artillerieregiments 2 aus Fehring.

...die Standarte der ehemaligen 1. Abteilung des Artillerieregiments 2 aus Fehring.

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