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Wiener Miliz- und Berufssoldaten marschierten in Erinnerung an die Verdienste Graf Starhembergs

Wien, 12. September 2020  - Am Samstag fand unter dem Kommando der Wiener Offiziersgesellschaft sowie unter der Patronanz des Militärkommandos Wien und des Schottenstiftes der sechste Graf-Starhemberg-Marsch statt.

Ernst Rüdiger Graf Starhemberg – der Verteidiger Wiens

Der Graf-Starhemberg-Marsch erinnert an den Verteidiger Wiens von 1683, Ernst Rüdiger Graf Starhemberg, der auch in der Traditionspflege des Militärkommandos Wien einen herausragenden Platz einnimmt. Der Gedenkmarsch wurde im Jahr 2015 als Fundraising-Marsch initiiert, um damit Gelder für die Renovierung der Grabdenkmäler des Grafen Starhemberg und des Grafen Khevenhüller in der Schottenkirche zu sammeln. Im Rahmen des diesjährigen Marsches wurde für die Renovierung der Grablege des Grafen Starhemberg in der Krypta unterhalb der Schottenkirche gesammelt.

Gedenken an Widerstandskämpfer

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Bestimmungen musste dieses Jahr die Marschstrecke abgeändert werden. In den letzten Jahren entsprach sie jener Marschstrecke, die das Entsatzheer zur Befreiung Wiens in der Nacht vom 11. auf den 12. September 1683 vor der entscheidenden Schlacht gegen die Osmanen zurücklegte. Dieses Jahr führte der Marsch von Stockerau entlang des Donauufers über die Korneuburger Werft und den Bisamberg nach Stammersdorf bis zur Freyung im 1. Wiener Gemeindebezirk. Die rund 70 Teilnehmer legten in 8 Stunden (Netto-Marschzeit) 40,7 Kilometer zurück.

Am Floridsdorfer Spitz gab es ein kurzes Gedenken an die NS-Widerstandskämpfer Biedermann, Huth und Raschke. Die österreichischen Offiziere wurden nach der Aufdeckung der "Operation Radetzky" vor dem Floridsdorfer Bezirksamt öffentlich hingerichtet.

Messe und Agape

Auf der Freyung erfolgte nach der Meldung an den Wiener Militärkommandanten, Brigadier Kurt Wagner, eine Messe in der Schottenbasilika sowie eine Agape auf Einladung des Abtes des Schottenstiftes.

Covid-19-Vorgaben

Der diesjährige Marsch fand unter strengsten Covid-19-Sicherheitsvorgaben statt. Erstmals wurde die Marschstrecke in kleinen zeitlich gestaffelten Marschpaketen absolviert. Die Ausgabe der Marschverpflegung erfolgte unter den aktuellen Hygienemaßnahmen und der Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern musste ausnahmslos eingehalten werden. Anstatt einer Feldküche erfolgte heuer die Einnahme des Mittagessens in der Van-Swieten-Kaserne.

Teilnahme der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit

Unter den rund 70 Teilnehmern des Marsches befand sich auch eine Abordnung der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit in Wiener Neustadt mit dem Direktor der Akademie, Hauptmann Manfred Weigert.

Letzte Instruktionen durch den Covid-19-Sicherheits-Beauftragten.

Letzte Instruktionen durch den Covid-19-Sicherheits-Beauftragten.

Unter den Teilnehmern war auch eine Abordnung der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit.

Unter den Teilnehmern war auch eine Abordnung der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit.

Die Ausgabe der Marschverpflegung erfolgte unter Covid-19-Vorgaben.

Die Ausgabe der Marschverpflegung erfolgte unter Covid-19-Vorgaben.

Auf die Meldung an den Wiener Militärkommandanten Wagner...

Auf die Meldung an den Wiener Militärkommandanten Wagner...

...folgte eine Messe in der Schottenbasilika.

...folgte eine Messe in der Schottenbasilika.

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