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Auch das Bundesheer schwärmt für Bienen

Eisenstadt, 22. Oktober 2020  - Ab April, Mai beginnt es in der Luft zu summen: Bienenvölker sind dann auf der Suche nach einem neuen Zuhause und fühlen sich inzwischen in Städten oftmals wohler als auf dem Land. Der Grund: Der Speiseplan der Bienen ist über die Jahreszeiten hinweg in der Stadt oftmals besser. Auf dem Land fehlt diese Vielfalt immer öfter aufgrund der vielen Monokulturen auf den Feldern. Wiesen werden zu oft abgemäht und die wertvolle Nahrung mit Wiesenblumen gleich mit.

Vom Land in die Stadt

Ganz alleine hat die Honigbiene den Sprung in die Stadt allerdings nicht geschafft. In den Städten gibt es viele begeisterte Imker, die für ihr Hobby brennen und sich für eine bienenfreundliche Landschaft ohne Pestizide einsetzen und Bienenvölker aufstellen. Einer davon ist Thomas Gabbichler, der seit fünf Jahren imkert und seine kleine Hobbyimkerei zu einem ansehnlichen Nebenerwerbsbetrieb geführt hat.

Neues Zuhause für über 2 Millionen Bienen

Mit Unterstützung durch das Militärkommando Burgenland und die Stadt Eisenstadt konnte nun auf einem militärischen Gebiet ein neues Zuhause für über zwei Millionen Bienen in ihren 30 Bienenstöcke gefunden werden. Der stellvertretende Militärkommandant des Burgenlandes, Oberst Raimund Wrana, und Bürgermeister Thomas Steiner besichtigten heute mit dem Imker die neu aufgestellten Bienenstöcke bei der Eichquelle in Eisenstadt.

Mit den Stadtbienen und der Aktion "bienenfreundliche Stadt" wurde 2018 das Erfolgsprojekt gestartet. "Wir wollen nicht zusehen, sondern mit dieser Initiative Taten setzen und einen Beitrag zum Weiterbestand und zur Vermehrung von Bienen und Insekten leisten", so Bürgermeister Thomas Steiner. Bisher hat die Stadt 180 Bienenvölker in Eisenstadt angesiedelt.

Wenn die Biene fehlt

Die Zahl der Insekten schrumpft dramatisch. Das ist nicht nur fatal für die Artenvielfalt, sondern auch eine Bedrohung für den Menschen: Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen und bilden die Grundlage für die Ernährung der Weltbevölkerung.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Burgenland

Bürgermeister Thomas Steiner, Imker Thomas Gabbichler und Oberst Raimund Wrana, der stellvertretende Militärkommandant des Burgenlandes.

Bürgermeister Thomas Steiner, Imker Thomas Gabbichler und Oberst Raimund Wrana, der stellvertretende Militärkommandant des Burgenlandes.

Seit Juli 2019 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Militärkommando Burgenland und der Landeshauptstadt Eisenstadt.

Seit Juli 2019 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Militärkommando Burgenland und der Landeshauptstadt Eisenstadt.

Mit dem Militärkommando Burgenland haben die Bienen jetzt einen starken Partner.

Mit dem Militärkommando Burgenland haben die Bienen jetzt einen starken Partner.

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