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Bundesheer: Hubschrauberkauf nun auch kaufmännisch fixiert

Wien, 23. Dezember 2021  - Am Montag, den 20. Dezember 2021, wurde durch die zuständige Abteilungsleiterin im Verteidigungsministerium, Christina Fellner-Rapp und dem Direktor für Luftfahrtrüstung im italienischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Guiseppe Lupoli, der Vertrag zur Lieferung von leichten Mehrzweckhubschraubern des Typs Leonardo AW169M unterzeichnet.

Neue Hubschrauber ab 2023 einsatzfähig

Die neuen Hubschrauber sind als Ersatz für die leichten Verbindungs- und Transporthubschrauber "Alouette" III vorgesehen, die 2023 ausgeschieden werden. Die Hubschrauber werden nach einer Einschulungsphase ab 2023 einsatzfähig sein und können unter anderem für Personen- und Materialtransport sowie Löscharbeiten eingesetzt werden. Der Mehrzweckhubschrauber Leonardo AW169M kann beispielsweise drei Mal so viel Wasser transportieren wie der Hubschrauber "Alouette" III. Die zeitgemäße Avionik ermöglicht auch bei Nacht bzw. schlechten Witterungsbedingungen die Erfüllung aller Einsatzaufgaben.

"Unsere Soldatinnen und Soldaten waren in diesem Sommer gemeinsam mit zivilen Einsatzkräften stundenlang in Hirschwang an der Rax im Einsatz, um die Flammen des größten Waldbrandes Österreichs zu löschen. Dieser Katastropheneinsatz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Einsatz unserer Hubschrauber und Piloten ist. Die Beschaffung der Hubschrauber des Typs Leonardo AW169M ist eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung, eine sehr wichtige", sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zur Vertragsunterzeichnung.

Government-to-Government-Vertrag

Neben der Lieferung von 18 leichten Mehrzweckhubschraubern umfasst der Government-to-Government-Vertrag unter anderem auch die Lieferung von Missionseinrüstungspaketen, ein umfassendes Logistikpaket, Simulationssysteme wie zum Beispiel Waffensysteme, elektronische Selbstschutzausrüstung, Vorkehrungen für den Einsatz von Spezialeinsatzkräften, eine Luftaufklärungsfähigkeit sowie die Ausrüstung für den Einsatz als Rettungshubschrauber sowie die Ausbildung von Piloten und Techniker.

Zwölf Leonardo AW169M werden in Aigen im Ennstal stationiert, an der Flieger- und Fliegerabwehrschule in Langenlebarn werden sechs Hubschrauber stationiert. Der vertragliche Warenwert umfasst ein Volumen von ca. 346 Millionen Euro. Hinzu kommen noch Kosten für die Hangarerrichtung bzw. –sanierung, ein Simulatorgebäude sowie weitere bauliche Maßnahmen.

Umfassende Kooperationen mit italienischen Streitkräften

Bereits in der Einführungsphase des Systems, aber insbesondere in der Ausbildung und im Betrieb sind bereits beginnend mit Frühjahr 2022, umfassende Kooperationen mit den italienischen Streitkräften vorgesehen. Die Lieferung der Hubschrauber wird im 4. Quartal 2022 beginnen. Die Hubschrauber verfügen über zahlreiche Fähigkeiten, die einen Einsatz bei Tag- und Nacht sowie auch bei schlechten Wetterbedingungen möglich machen; dazu zählen Systeme zur Vermeidung von Gefährdung durch Hindernisse oder ein Wetterradar.

Christina Fellner-Rapp und Generalmajor Guiseppe Lupoli bei der Vertragsunterzeichnung.

Christina Fellner-Rapp und Generalmajor Guiseppe Lupoli bei der Vertragsunterzeichnung.

"Die Beschaffung der Hubschrauber des Typs Leonardo AW169M ist eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung, eine sehr wichtige", sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zur Vertragsunterzeichnung.

"Die Beschaffung der Hubschrauber des Typs Leonardo AW169M ist eine der größten seit dem Eurofighter und für die Einsatzbereitschaft und Sicherheit der Bevölkerung, eine sehr wichtige", sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zur Vertragsunterzeichnung.

Das Bundesheer erhält 18 neue Hubschrauber Leonardo AW169M.

Das Bundesheer erhält 18 neue Hubschrauber Leonardo AW169M.

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