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"Dädalus22": Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar im Einsatz

Österreich, 22. Mai 2022  - Während des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz sichert das Bundesheer den Luftraum über Tirol und Vorarlberg. Zur Beobachtung des Luftraumes in der Flugverbotszone wird zur Verdichtung der Radarabdeckung zusätzlich das Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar eingesetzt. Es ist eine Systemkomponente der Luftraumüberwachung "Goldhaube".

Das Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar

Das Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar ist ein 3-D-Radar mit abhebbarer Kabine auf einem LKW mit einem Gesamtgewicht von 26 Tonnen. Die Antenne ist hydraulisch bis 13 Meter Höhe aufrichtbar. In der Kabine befinden sich drei Arbeitsplätze, zwei davon sind IT-Arbeitsplätze.

Nach dem Eintreffen am Zielort kann binnen 15 Minuten die Betriebsbereitschaft hergestellt werden. Bei einer Reichweite von 80 Kilometern können mehr als 100 Ziele erfasst werden. Bis zu 28 Bedarfsträger können mit Zielinformationen versorgt werden.

Österreichisches Luftlagebild

Egal ob wolkenfreier Himmel, Regen, Schneefall oder starker Nebel, die eingesetzten Radargeräte sind die "Augen in der dritten Dimension". In der klimatisierten Kabine versieht das Radarfachpersonal rund um die Uhr seinen Dienst. Mit großer Aufmerksamkeit werden dort die Radarbildschirme beobachtet. Die erhobenen Daten werden über Richtfunk und Kabel an die Luftraumüberwachungszentrale in St. Johann im Pongau gesendet und in ein österreichisches Luftlagebild zusammengeführt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Das Tieffliegererfassungsradar tastet den Luftraum im Umkreis von 1,5 bis 80 Kilometer ab.

Das Tieffliegererfassungsradar tastet den Luftraum im Umkreis von 1,5 bis 80 Kilometer ab.

Die Antenne ist hydraulisch bis 13 Meter Höhe aufrichtbar.

Die Antenne ist hydraulisch bis 13 Meter Höhe aufrichtbar.

Die erfassten Radardaten werden in das Luftraumüberwachungssystem eingespielt.

Die erfassten Radardaten werden in das Luftraumüberwachungssystem eingespielt.

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