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"Rescue Team 1" aus Thailand zurück

Wien, 09. Jänner 2005  - Das "Austrian Rescue Team 1" des Bundesheeres ist Sonntagfrüh nach Österreich zurückgekehrt. Die Katastrophenhilfe-Spezialisten, darunter Experten der ABC-Abwehrschule, Heeres-Ärzte und Sanitäter, waren bereits am 27. Dezember nach Phuket geflogen.

In Thailand hat das Team vor allem nach vermissten Österreichern gesucht. Ein Teil der Einheit war damit beschäftigt, die Namen auf den Vermisstenlisten mit den Aufzeichnungen über Patienten in Spitälern zu vergleichen. "Die Zusammenarbeit mit den thailändischen Behörden hat sehr gut funktioniert", erklärte Brigadier Norbert Fürstenhofer, Kommandant der Gruppe. "Wir haben die Liste von 1.700 vermissten Personen auf 350 bis 360 senken können."

Dies sei kriminalistische Ermittlungsarbeit gewesen, so Fürstenhofer, denn viele Opfer seien von der Flut mitunter hunderte Meter weit mitgerissen worden. Außerdem setzte die Hitze den Leichen stark zu, das warme Klima erschwerte sehr bald die Identifizierung der Toten.

Zeitgleich mit der Rückkehr der Helfer ist eine neue Gruppe von Ärzten und Psychologen des Heeres (Team 4) nach Sri Lanka aufgebrochen, um die Arbeit in der Katastrophenregion fortzusetzen.

Das Team um Brigadier Norbert Fürstenhofer (2.v.l.) suchte in Thailand 14 Tage lang nach Vermissten.

Das Team um Brigadier Norbert Fürstenhofer (2.v.l.) suchte in Thailand 14 Tage lang nach Vermissten.

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