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Luftraumüberwachung während Weltwirtschaftsgipfel

Langenlebarn, 31. Jänner 2005  - Von 26. bis 30. Jänner fand im schweizerischen Davos ein Meeting des World Economic Forum (WEF 2005) statt. Zur Sicherung des Luftraumes führte die Schweizer Luftwaffe während dieser Tagung eine Luftraumsicherungsoperation durch.

Da Davos nur 15 Kilometer von Österreich entfernt liegt, wurden die Luftstreitkräfte des Bundesheeres um Mithilfe gebeten. Zum Schutz des österreichischen Luftraumes und zur Wahrung der Lufthoheit wurden von der Luftraumüberwachung 250 Soldaten mit einer mobilen Mittelbereichsradarstation und einem Tieffliegererfassungsradargerät von Salzburg nach Vorarlberg verlegt.

Die "aktive Komponente" der Luftraumüberwachung übernahmen Flugzeuge vom Typ Saab 105 und PC7 "Turbo Trainer". Zusätzlich patrouillierten auch Draken aus Zeltweg über West-Österreich.

Im Rahmen der Operation wurde in einem Teil Vorarlbergs ein Luftraumbeschränkungsgebiet eingerichtet. Die Führung der eingesetzten Kräfte erfolgte durch das Kommando Luftstreitkräfte in Langenlebarn.

Alle Radardaten liefen über Satellitenverbindung in der Einsatzzentrale "Basisraum“ in St. Johann im Pongau zusammen. Dort wurden die Informationen bearbeitet, ausgewertet und an die Führungszentrale überspielt. Zur Steigerung der Effizienz wurden die aktuellen Luftlagebilder mit der Schweiz ausgetauscht.

Für eine kleine Bewährungsprobe sorgte ein Privatpilot, der am Freitag, den 27. Jänner, mit seinem Motorsegler unerlaubt in das Luftraumbeschränkungsgebiet einflog. Er wurde sofort aufgespürt und von einer Einsatzrotte des Bundesheeres aus dem Gebiet weggeführt.

Tags darauf identifizierte die Überwachung drei weitere zivile Luftfahrzeuge und setzte wieder entsprechende Maßnahmen.

Insgesamt flog das Heer 23 Einsätze im Rahmen der Luftraumüberwachungsübung "Ikarus". Die Luftstreitkräfte wurden dabei durch die Militärkommanden in Tirol und Vorarlberg bestens unterstützt.

Weiters wurden im Rahmen der Übung Vorkehrungen für diverse Flugvorfälle getroffen, in die auch die Landeswarnzentralen von Tirol und Vorarlberg eingebunden waren. Auch hier verlief die Zusammenarbeit mit den Dienststellen des Innenministeriums und mit den Landeswarnzentralen ausgezeichnet.

Ein Bericht der Redaktion Kommando Luftstreitkräfte

Mit der Übung "Ikarus" unterstützten die Luftstreitkräfte des Bundesheeres ihre Schweizer Kameraden.

Mit der Übung "Ikarus" unterstützten die Luftstreitkräfte des Bundesheeres ihre Schweizer Kameraden.

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