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FIT für den Einsatz im Kosovo

Götzendorf, 06. April 2005  - Beim FIT (Force Integration Training) für das multinationale Kosovo-Bataillon treffen sich die Soldaten des Österreichischen Bundesheeres, der deutschen Bundeswehr und der Schweizer Armee. Von 29. März bis 8. April 2005 trainieren die Peacekeeper gemeinsam, um die reibungslose Zusammenarbeit aller Elemente des Bataillons sicherzustellen. In dieser Zeit verschmelzen die einzelnen nationalen Teile zu einem dynamischen Einsatzverband.

Übungszweck:

Übungszweck ist es, die Soldaten und Soldatinnen der drei Armeen schon vor der Abreise in das Einsatzgebiet gemeinsam vorzubereiten und ihre Ausbildung aufeinander abzustimmen. Geschult werden die Zusammenarbeit und einsatzspezifische Grundlagen sowie der Umgang mit der Zivilbevölkerung. Diese umfassenden Vorbereitungen sind notwendig, um beim Eintreffen im Einsatzraum sofort alle Aufgaben lückenlos erfüllen zu können und eine nahtlose Übernahme zu gewährleisten.

Übungsszenario:

Ein aufwendig gestaltetes Übungsszenario erlaubt den Soldaten einen sehr realen Blick auf Situationen, wie sie im Kosovo entstehen könnten. Die Ortskampfanlage auf dem Truppenübungsplatz Bruck wurde für die Zeit des Trainings in ein besiedeltes Dorf verwandelt. Ethnische Konflikte, Verhandlungen, zivil-militärische Kooperationen oder Demonstrationen - um nur einige Beispiele zu nennen - werden in einem zusammenhängenden Übungsverlauf wirklichkeitsnah dargestellt.

Internationale Beachtung:

Das "Force Integration Training" findet internationales Interesse. So besichtigte der Leiter des Führungsstabes der Schweizer Armee, Divisionär Christian Josi die Ausbildung seiner Soldaten. Und der ORF drehte mit Soldaten und Soldatinnen des Kontingentes für die Fernseh-Dokumentation "50 Jahre Bundesheer". Ebenso besuchte eine hochkarätig besetzte "Military Historical Working Group" von PfP-Staaten das FIT, um sich über die Vorbereitung des 12. Kosovo-Kontingentes zu informieren.

Landsmannschaften:

Den Hauptanteil an AUCON 12 stellt Kärnten mit 235 Soldaten, gefolgt von der Steiermark mit 96 und Niederösterreich mit 35 Soldaten. Kommandant der trinationalen Task Force ist der Kärntner Oberstleutnant Ferdinand Klinser. Klinser ist in Österreich Kommandant des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau. Nationaler Kontingentskommandant über alle österreichischen Soldaten im Kosovo ist für die nächsten Monate Oberst Markus Koller.

Anzahl der Soldaten aus den weiteren Bundesländern: Burgenland 13, Oberösterreich 22, Salzburg 15, Tirol 13, Vorarlberg 4, Wien 26. Die Gesamtstärke der Österreicher im Kosovo beläuft sich zurzeit auf etwa 530 Soldaten. Über die Task Force Dulje hinaus versehen unsere Soldaten auch Dienst in der multinationalen Brigade Süd West sowie im KFOR-Hauptquartier in Pristina.

Verabschiedung:

Am Freitag, den 8. April 2005, findet um 13.00 Uhr in der Götzendorfer Wallenstein-Kaserne die Verabschiedung des 12. österreichischen Kosovo-Kontingentes im Rahmen der Closing Ceremony statt. Insgesamt werden 436 Peacekeeper, unter ihnen auch ein weiblicher Soldat, in den Einsatzraum entsandt.

Ein Bericht der Redaktion Streitkräfteführungskommando

Der Kommandant: Oberstleutnant Ferdinand Klinser führt seine Task Force.

Der Kommandant: Oberstleutnant Ferdinand Klinser führt seine Task Force.

Training: Soldaten des Kosovo-Kontingents überwachen einen "Go and Pray Visit" ...

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... und stellen sich gewaltbereiten Demonstranten in den Weg.

... und stellen sich gewaltbereiten Demonstranten in den Weg.

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