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Verbandsübung "Eiswind 99"

Wien, 17. Dezember 1999  - Vom 13. 12. 99 bis 17 12 99 wurde die Verbandsübung "Eiswind 99" des I. Korps in der "Buckligen Welt" durchgeführt. Diese Übung war als freie Übung auf Gegenseitigkeit angelegt. Führungsfähigkeit Flexibiltät, Initiative und Selbständigkeit der Kommandanten aller Ebenen konnten dadurch praktisch geschult werden. Die Vorbereitung der Übung hatte in Form eines Planspieles am Führungssimulator in Neulengbach stattgefunden.

Übungsannahme:

Die 7. Jägerbrigade hatte als Partei "Blau" nordwestlich der fiktiv angenommen Staatsgrenze (Oberrabnitz - Kaisersdorf - Kobersdorf) ihre Verteidigungsstellungen bezogen. Der Auftrag der Partei "Blau" war es, ein rasches Vorgehen der Partei "Rot Richtung Südautobahn (Raum Wr. Neustadt) zu verzögern. Die Partei "Rot" wurde durch die 1. Jägerbrigade dargestellt, welche zusätzlich mit gepanzerten Kräften verstärkt war.

Zahlen - Daten - Fakten:

Insgesamt übten im Rahmen der Übung "Eiswind 99" 6.500 Soldaten aus den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und Burgenland. Dabei wurde auch modernstes Gerät eingesetzt. Neben Panzerabwehrlenkwaffen mit 2000 und 4000 Meter Reichweite und Fliegerabwehrlenkwaffen vom Typ "Mistral" kamen auch moderne Kampfpanzer vom Typ "Leopard 2" und die gepanzerten Mannschaftstransportpanzer "Pandur" zum Einsatz. Insgesamt nahmen an dieser Übung 80 Panzer, 1.300 Räderfahrzeuge und 6 Hubschrauber teil.

Übungsverlauf:

Ab den frühen Morgenstunden des 15. Dezembers griff die Partei "Rot" aus dem Bezirk Oberpullendorf die Verteidigungsstellungen der Partei "Blau" in der "Buckligen Welt" an. Durch geschicktes taktisches Verhalten und dem massiven Einsatz von Sperren ist es den Verteidigern, der 7. Jägerbrigade, gelungen, den Angriffsschwung zu bremsen. Dabei kam den Verteidigern sicherlich auch das, für die "Bucklige Welt" typische bewaldete Hügelgelände entgegen, welches den Angreifer mit seinen gepanzerten Fahrzeugen immer wieder auf die gut überwachten Strassen und Wege zurück zwang. Die Angriffsspitzen der 1. Jägerbrigade hatten bis in die Räume Lichtenegg und Bromberg entlang der Bewegungslinien angegriffen. Zuletzt konnte die 7. Jägerbrigade unter Einsatz des Jägerbataillons 26 - der Brigadereserve - den Feindangriff am 16 12 99 zum stehen bringen. Nach Zurücknahme der Angreifer und neuerlichem, vorgestaffelten Einsatz von Aufklärungskräften der Partei "Rot" wurde am 17 12 99 den Angriff bis 1000 Uhr weitergeführt.

Vorbeimarsch in Oberpullendorf:

Mit einem Vorbeimarsch in Oberpullendorf, der von der burgenländischen 1. Jägerbrigade geleitet wurde und an dem Teile aller eingesetzten Waffengattungen teilnahmen, hat sich die übende Truppe am 17 12 99 um 1600 Uhr von der Bevölkerung im Einsatzraum verabschiedet.

Übung

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