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Partnership for Peace-Workshop über Kulturgüterschutz

Wien, 04. Oktober 1999  - Das Bundesministerium für Landesverteidigung veranstaltete vom 4. bis 7. Oktober 1999 gemeinsam mit der UNESCO in Klagenfurt einen Workshop über Kulturgüterschutz bei bewaffneten Konflikten. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der NATO-Partnerschaft für den Frieden durchgeführt. Am Workshop nahmen 65 Offiziere und Angehörige ziviler Institutionen aus insgesamt 7 Nationen teil. Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmer mit den Rechtsgrundlagen des Kulturgüterschutzes gemäß der Haager Konvention aus dem Jahre 1954 sowie mit deren Umsetzung vertraut zu machen.

Die Teilnehmer an diesem Workshop setzten sich in Referaten und Arbeitsgruppen mit den Möglichkeiten und der Weiterentwicklung der Kulturgüterschutzkonvention sowie den Aufgaben der UNESCO innerhalb des Kulturgüterschutzes auseinander. Ein Schwergewicht der Veranstaltung bildete dabei die zivile und die militärische Umsetzung der Kulturgüterschutzkonvention in Österreich.

Bei kriegerischen Auseinandersetzungen ist vorhandenes Kulturgut stets der Gefahr von Beschädigung oder Zerstörung ausgesetzt. Die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten aus dem Jahre 1954 versucht diese Gefährdung zu verringern. Ein effizienter Schutz des kulturellen Erbes kann jedoch nur dann erzielt werden, wenn bereits im Frieden nationale und internationale Vorkehrungen getroffen werden.

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