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Grabenräumung in Muhr im Lungau

Muhr im Lungau, 26. Juni 2006  - 22 Soldaten der Garnison Tamsweg sind seit 19. Juni im Gemeindegebiet von Muhr im Lungau zur Räumung von Gräben eingesetzt. Die Lungauer Soldaten sind Spezialisten für Katastrophenschutzaufgaben.

Sprengungen notwendig

Im Unterlauf des Jagahalt- und des Wengergrabens im Ortsteil Schellgaden kam es in exponierter Lage zu massiven Verklausungen. Durch den starken Regen und Gewitter bestand Gefahr für die unterliegende Infrastruktur, beschädigt zu werden. Die Soldaten konnten die ineinander verkeilten Bäume mit herkömmlichen Mitteln nicht räumen und mussten sie deswegen sprengen. In schwierigem Gelände sind für derartige Arbeiten umfangreiche Absicherungsmaßnahmen notwendig. "Der wichtigste Punkt war die Sicherheit. So wurden alle Einsatzkräfte eingehend über die Bestimmungen beim Sprengen belehrt. In diesem unwegsamen Gelände wurde von unserem Alpintrupp ein Seilgeländer und Aufstiegshilfen mittels Alu-Leitern errichtet“, so der Einsatzleiter, Vizeleutnant Josef Bogensberger.

1.000 Einsatzstunden

Die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg forderte beim Militärkommando Salzburg die Assistenz des Bundesheers an. Bis Freitag wurden von den Kräften annähernd 1.000 Einsatzstunden geleistet. "Es ist bisher gut gelaufen. Durch die Routine unserer Kräfte waren wir schneller als geplant. Damit ist die Gefährdung für ein Gehöft sowie die Straße nach Muhr wieder behoben“, resümiert Bogensberger den Einsatz.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Der Katastropheneinsatz fand unter schwierigsten Verhältnissen statt.

Der Katastropheneinsatz fand unter schwierigsten Verhältnissen statt.

Das Schneiden von verkeilten Bäumen ist eine Aufgabe von Spezialisten.

Das Schneiden von verkeilten Bäumen ist eine Aufgabe von Spezialisten.

Die Aufräumungen wurden zur schweißtreiben Handarbeit.

Die Aufräumungen wurden zur schweißtreiben Handarbeit.

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