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"Partnership for Peace" - Was ist die Partnerschaft für den Frieden?

Wien, 20. Juli 2006  - Seit 1995 nimmt Österreich neben weltweit mehr als 30 anderen Staaten an der NATO-Initiative Partnership for Peace (PfP) teil. Für das Österreichische Bundesheer hat sich damit ein Feld der Zusammenarbeit eröffnet, das eine praktische militärische Kooperation im Euro-Atlantischen Raum zulässt. Dabei kann jedes Land jene Bereiche festlegen, in denen es mit den übrigen PfP-Mitgliedern zusammenarbeiten will.

Gründung und Teilnehmer

Die Partnerschaft für den Frieden ist eine von den Staats- und Regierungschefs der NATO geschaffene Initiative. Sie wurde im Jänner 1994 beim Treffen der Mitgliedsländer in Brüssel ins Leben gerufen, um die Stabilität und Sicherheit im Euro-Atlantischen Raum zu erhöhen. Seit 1995 haben bereits mehr als 10.000 österreichische Soldaten an den verschiedensten Aktivitäten im Rahmen der PfP teilgenommen. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Übungen und Ausbildungen.

Ziele

  • Förderung von Transparenz der nationalen Verteidigungsplanung und des Haushaltsverfahrens
  • Gewährleistung demokratischer Kontrolle über die Streitkräfte
  • Bereitstellung von Fähigkeiten und Aufrechterhaltung der Bereitschaft zu Einsätzen im Auftrag der Vereinten Nationen und/oder im Rahmen der OSZE
  • Gemeinsamen Planung und Ausbildung mit der Absicht, Übungen zur Stärkung der Fähigkeiten der PfP-Teilnehmerstaaten abzuhalten
  • Längerfristige Unterstützung in der Entwicklung der Partner-Streitkräfte

Prinzip

Als Grundsatz des Programms nimmt jede Partner-Nation nur an Aktivitäten teil, an denen sie auch Interesse hat. Es besteht keine Verpflichtung zur Teilnahme.

Internationales Teamwork: Österreichische und deutsche Soldaten...

Internationales Teamwork: Österreichische und deutsche Soldaten...

...trainieren gemeinsam mit slowenischen Kameraden.

...trainieren gemeinsam mit slowenischen Kameraden.

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