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Pioniere sprengen Stahlbetonturm im ehemaligen Zementwerk Kaltenleutgeben

Kaltenleutgeben/Rodaun, 26. Mai 2013  - Als Teil der Abtragungsarbeiten am Gelände des ehemaligen Zementwerkes Kaltenleutgeben/ Rodaun hat die Firma Prajo das Österreichische Bundesheer um Unterstützung beim Entfernen eines Stahlbetonturmes ersucht.

Aufgrund der Höhe des Bauwerks war ein maschineller Abbruch mit dem vorhandenen 175-Tonnen-Abbruchbagger nicht möglich. Wegen des bautechnischen Zustandes und den Dimensionen des Turmes wurde eine Sprengung als sicherste Variante ermittelt.

Unter der Leitung von Oberstleutnant Walter Voglauer von der Heerestruppenschule und dem Pionierbataillon 3 aus Melk wurde der 75 Meter hohe Turm am Sonntag gesprengt.

Präzisionsarbeit

Weil ein Abtragen des Turmes nicht ohne Gefährdung der Arbeiter möglich war, lösten die Spezialisten des Heeres das Problem mit einer Kipp-Sprengung. In Abständen von wenigen Tausendstelsekunden wurden dabei 792 Sprengladungen gezündet. Insgesamt einhundertzwei Kilogramm Sprengstoff brachten das Bauwerk zum Einsturz.

Hilfe und Training

Für die Berufssoldaten bot sich mit der Sprengung die Gelegenheit, praktisch an einem Objekt zu üben, um für ähnliche Einsätze im Katastrophenfall bereit zu sein. Sollten Bauten durch einen Sturm oder ein Erdbeben beschädigt und dadurch zur Gefahr werden, stehen die Sprengexperten des Bundesheeres mit ihrem Know-how bereit.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Wien

Die Sprengung beginnt.

Die Sprengung beginnt.

In Abständen von wenigen Tausendstelsekunden werden 792 Sprengladungen gezündet.

In Abständen von wenigen Tausendstelsekunden werden 792 Sprengladungen gezündet.

Der Turm ist gefallen.

Der Turm ist gefallen.

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