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Bundesheer als "Türöffner, Brückenbauer und Diplomat" im Rahmen der EU

Minsk, 02. April 2016  - Das Bundesheer hat mit einem EU-Seminar in Minsk einmal mehr seine internationale Rolle als "Türöffner, Brückenbauer und Diplomat" unter Beweis gestellt. Zum ersten Mal in der jungen Geschichte der Gemeinsam Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union wurde eine EU-Aktivität in der weißrussischen Hauptstadt durchgeführt. Die politische Dimension dieser Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit der stellvertretenden Außenministerin Elena Kupchina, der EU-Delegationsleiterin Andrea Wiktorin sowie des österreichischen Botschafters in Minsk, Alexander Bayerl, unterstrichen.

Abschluss des Trainingsprogrammes

Von 21. bis 24. März führte die Abteilung Militärpolitik des Verteidigungsministeriums das abschließende Modul eines auf die Bedürfnisse der EU-Partnerländer im Osten konzipierten Trainingsprogramms durch. Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine und Weißrussland waren bei dieser Veranstaltung vertreten.

Die interaktiven Lerneinheiten konzentrierten sich auf die wesentlichen Elemente der EU-Sicherheitspolitik. Beistandsgarantie, Terrorismus und Migration wurden ebenso besprochen wie auch laufende Missionen und Operationen. Experten aus Belgien, Deutschland, Österreich und Slowenien unterstützten das Lernerlebnis der Teilnehmer.

Das Europäische Sicherheits- und Verteidigungskolleg steuerte den organisatorischen Rahmen bei. Dadurch konnten die Teilnehmer am Ende des Lehrgangs mit dem begehrten ESDC-Zeugnis ausgestattet werden. Dieses Zertifikat wird von der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini unterschrieben und von allen 28 EU Mitgliedstaaten anerkannt.

Neue Impulse in den Beziehungen zwischen EU und Weißrussland

Elena Kupchina bedankte sich bei Österreich und dem Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskolleg für die Unterstützung. Andrea Wiktorin sprach bei ihrer Eröffnung "von einem neuem Momentum für die Beziehungen zwischen der EU und Weißrussland". Und Reinhard Trischak, Leiter der Abteilung Militärpolitik, meinte zum Abschluss: "Dieses Training soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern soll auch einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten."

Jochen Rehrl vom Kolleg wünschte den Teilnehmern nach der Zeugnisverleihung viel Erfolg für die weitere Karriereplanung. Armenien und Aserbaidschan erhielten eine "freundliche Warnung", dass eine ähnliche EU-Trainingsaktivität auch bald in ihren Ländern stattfinden wird.

Ein Bericht der Redaktion Direktion für Sicherheitspolitik

Reinhard Trischak bei der Eröffnungsrede.

Reinhard Trischak bei der Eröffnungsrede.

V.l.: Jochen Rehrl, Elena Kupchina, Andrea Wiktorin, Alexander Bayerl und Reinhard Trischak.

V.l.: Jochen Rehrl, Elena Kupchina, Andrea Wiktorin, Alexander Bayerl und Reinhard Trischak.

In kleinen Arbeitsgruppen wurden Themen wie Terrorismus und Migration diskutiert.

In kleinen Arbeitsgruppen wurden Themen wie Terrorismus und Migration diskutiert.

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