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Moderne Schießausbildung bei der Truppe

Allentsteig, 25. Mai 2016  - Beim Bundesheer wurden in den letzten Jahren mehrere Schießsimulatoren für Infanteriewaffen geschaffen. Diese befinden sich an den Standorten Bruckneudorf, Saalfelden, St. Michael, Ried und Allentsteig. Am Standort Allentsteig ist dieser beim Aufklärungs- u. Artilleriebataillons 4 installiert.

Zweck des Simulators

Der Simulator dient den Soldaten zur Verbesserung ihrer Schießfertigkeiten und zur Vorbereitung auf Einsätze. Beim Aufklärungs- u. Artilleriebataillon 4 befindet sich der Simulator im Probebetrieb, zurzeit sind nur bahngebundene Schießübungen möglich. Das heißt, es können nur Übungen absolviert werden, bei denen stationär auf verschiedenste Ziele geschossen werden kann. In der Endversion sollen auch bewegliche Szenarien möglich sein, bei denen man sich im Terrain bewegen und unterschiedliche Situationen üben kann.

Ausstattung des Schießsimulators

Über ein Traversensystem wird mit vier Projektoren ein dreidimensionales Geländemodell mit realitätsnahen Zielen und Szenarien auf eine Leinwand projiziert. Die Soldaten können mit Waffen üben, die dem Original entsprechen. Dabei sind Schießübungen mit dem Scharfschützengewehr 69, dem Maschinengewehr 74, dem Panzerabwehrohr 66/79, der Pistole 80 und dem Sturmgewehr 77 möglich. Es können auch Nachtsicht- und Wärmebildgeräte damit verbunden werden. Acht Schützen können gleichzeitig Schießübungen absolvieren.

Möglichkeiten während des Probebetriebs

Der Probebetrieb dient zur Schulung der Systembetreuer sowie zur Überprüfung der Hard- und Software. Dem Aufklärungs- u. Artilleriebataillon 4 stehen dabei das Sturmgewehr 77 und die Pistole 80 zu Verfügung. Es sind verschiedene Geländemodelle möglich, wie zum Beispiel bewaldetes Gebiet, eine Kleinstadt oder ein Flughafen. Jedes dieser Modelle kann mit diversen Tageszeiten und Umweltbedingungen (Wind, Nebel, etc.) versehen werden. Je nach Anforderung der Übung können auch Fahrzeuge, Luftfahrzeuge und Personen in das Szenario integriert werden.

Die im Mai eingerückten Grundwehrdiener hatten bereits die Möglichkeit, sich am Simulator auf ihr erstes Scharfschießen vorzubereiten. Dies ist nicht nur eine Erleichterung für die Grundwehrdiener sondern auch eine Erhöhung der Sicherheit am Schießstand. Die Übungen und die Handhabung der Waffe kommen der Realität sehr nahe.

Vizeleutnant Gerhard Witzmann betreut das Simulationssystem und sorgt für den reibungslosen Übungsverlauf.

Vizeleutnant Gerhard Witzmann betreut das Simulationssystem und sorgt für den reibungslosen Übungsverlauf.

Bis zu acht Soldaten können gleichzeitig üben.

Bis zu acht Soldaten können gleichzeitig üben.

Stabswachtmeister Michael Schlögl ist Schießausbilder und betreut die Rekruten.

Stabswachtmeister Michael Schlögl ist Schießausbilder und betreut die Rekruten.

Im Probebetrieb ist das Schießen mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80 möglich.

Im Probebetrieb ist das Schießen mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80 möglich.

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