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"Quick Response 2016": Internationale Übung unter österreichischer Führung

Bosnien und Herzegowina, 03. Oktober 2016  - Seit 1. Oktober 2016 trainiert das österreichisch geführte EUFOR "Multinational Bataillon" (MNBN) mit der "Intermediate Reserve Force" aus Großbritannien und dem taktischen Reservebataillon aus Kosovo (KFOR "Tactical Reserve") im Trainingsgelände Manjaca, westlich von Banja Luka.

750 Soldaten

Die Übung ist Teil einer langjährigen Übungsserie der europäischen Streitkräfte (EUFOR) in Bosnien und Herzegowina. Über 750 Soldaten aus Großbritannien, Österreich und der Türkei im "Multinational Bataillon" sowie aus Portugal und Ungarn im Reservebataillon der NATO-Mission von KFOR, üben den gemeinsamen Einsatz im Brigaderahmen. In diese Übung werden auch Einheiten der Streitkräfte von Bosnien und Herzegowina integriert, die seit mehreren Jahren von EUFOR trainiert wurden.

Ziel ist die Zusammenarbeit der Einheiten sowie der Austausch von Erfahrungen, um den Schutz und die Sicherheit im Falle einer Krise in Bosnien und Herzegowina aufrechtzuerhalten und darauf reagieren zu können.

Vielfältige Übungsszenarien

Geübt wird das gemeinsame Patrouillieren, das Bergen von Verletzten, die Führung von Konvois bis hin zur Evakuierung von Zivilisten. Weiters werden die Soldaten während der Übung im Bereich des Erkennens und der Entschärfung von improvisierten Sprengfallen trainiert. Die Szenarien umfassen die Überwachung von großen Räumen, die Sicherung von Verhandlungen sowie die Evakuierung von bedrohten Zivilisten.

Über 70 Fahrzeuge und Hubschrauber sind bei der EUFOR-Übung "Quick Response" beteiligt, unter anderem auch drei "Alouette" III und drei Agusta Bell 212 der österreichischen Luftstreitkräfte.

Insgesamt besteht das "Multinational Bataillon" aus etwa 400 Soldaten, darunter rund 120 aus Österreich. Die österreichischen Soldaten kommen aus allen Bundesländern, am stärksten vertreten sind Wiener, Kärntner und Steirer.

Die Mission EUFOR/Althea

Seit Dezember 2004 stehen die österreichischen Soldaten unter dem Kommando EUFOR/Althea der Europäischen Union. Gemeinsam mit ihren Kameraden - vor allem aus der EU - unterstützen sie die Umsetzung des Dayton-Abkommens. Auf diese Weise leistet Österreich einen wesentlichen Beitrag, um dem Balkan-Staat auf seinem Weg in eine friedliche und demokratische Zukunft zu helfen. Der Kommandant von EUFOR/Althea ist seit Anfang 2016 Generalmajor Friedrich Schrötter.

Unter österreichischer Führung üben 750 Soldaten.

Unter österreichischer Führung üben 750 Soldaten.

120 österreichische EUFOR-Soldaten befinden sich im Einsatzgebiet.

120 österreichische EUFOR-Soldaten befinden sich im Einsatzgebiet.

Überwachen großer Gebiete wird bei der "Quick Response" trainiert.

Überwachen großer Gebiete wird bei der "Quick Response" trainiert.

Die Führung von Konvois ist Teil des Übungsprogramms.

Die Führung von Konvois ist Teil des Übungsprogramms.

Insgesamt besteht das "Multinational Bataillon" aus etwa 400 Soldaten.

Insgesamt besteht das "Multinational Bataillon" aus etwa 400 Soldaten.

Das Erkennen und die Entschärfung von improvisierten Sprengfallen wird ebenfalls geübt.

Das Erkennen und die Entschärfung von improvisierten Sprengfallen wird ebenfalls geübt.

Internationale Einheiten trainieren die Zusammenarbeit.

Internationale Einheiten trainieren die Zusammenarbeit.

Auch Helikopter der österreichischen Luftstreitkräfte sind im Einsatz.

Auch Helikopter der österreichischen Luftstreitkräfte sind im Einsatz.

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