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Sprachinstitut des Bundesheeres unterstützt die OSZE-Beratungstätigkeit in Montenegro

Montenegro, 01. November 2019  - Seit 2006 läuft in der Republik Montenegro eine Feldmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), welche einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Stabilität durch umfassende Beratungstätigkeit gewährleistet. So führt die OSZE mit Hilfe von mobilen Expertenteams Beratung, Ausbildung und Training von Personal im Bereich  Lagersicherheit/Lagerverwaltung durch, um die Infrastruktur und die technische Ausrüstung der bestehenden Munitionslager in Montenegro zu verbessern.

Erster Lehrgang "Munitionslagersicherheit"

Von 13. Oktober bis 1. November 2019 hat das Österreichische Bundesheer mit einem fünfköpfigen Expertenteam bestehend aus Vertretern der Heereslogistikschule und des Sprachinstitutes den ersten Lehrgang für "Munitionslagersicherheit" in Montenegro durchgeführt. Mit der Unterstützung eines Sprachmittlers aus dem Sprachinstitut des Bundesheeres der Landesverteidigungsakademie war es möglich, den Teilnehmern aus Montenegro im Rahmen eines intensiven Grundlagenlehrganges, welcher sowohl in Englisch als auch - auf Grund der komplexen Terminologie - in Montenegrinisch durchgeführt wurde, das erforderliche Fachwissen zu vermitteln.

Interoperabilität durch Sprachmittlung

Der dreiwöchige Lehrgang umfasste jeden Tag sechs Unterrichtseinheiten, in welchen den montenegrinischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mittels des Sprachmittlers, Zvonko Oreskovic, die technischen Details der Munitionsarten, deren Eigenschaften und die Herausforderungen bei der Lagerung von Munition auch in deren Muttersprache nähergebracht wurden. Um ein effektives Lernumfeld zu ermöglichen und vor allem Unklarheiten zu verhindern,  wurden mehrere hunderte Seiten an Präsentationsunterlagen (auch in Montenegrinisch) durch Oreskovic vor Ort übersetzt und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Mit dieser sprachlichen Unterstützung konnte eine echte Interoperabilität in der Ausbildung ermöglicht werden, welche letztendlich einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Bestehen des Lehrganges leistete.

Sprachliche Unterstützung auch 2020 vorgesehen

Den abschließenden Höhepunkt des Lehrganges bildete die Überreichung der Diplome durch Rüstungsdirektorin Alma Ljuljanaj-Jovicevic aus dem montenegrinischen Verteidigungsministerium, durch die in Montenegro akkreditierte österreichische Botschafterin, Anna Jankovic, und den stellvertretenden Generalstabschef, Generalleutnant Johann Luif.

Auch 2020 ist eine Fortsetzung des "Train-the-Trainer"-Programms durch das Bundesheer in Montenegro vorgesehen. Um die Ausbildung und die umfangreiche Beratung noch zielorientierter zu ermöglichen, wird das Sprachinstitut im Rahmen der wissenschaftlichen Terminologiearbeit an der Landesverteidigungsakademie eine multilinguale Sprachfibel und ein auf Munitionssicherheit fokussiertes Glossar entwickeln.

Ein Bericht der Redaktion Landesverteidigungsakademie

Gruppenfoto mit den österreichischen Teilnehmern des Lehrgangs.

Gruppenfoto mit den österreichischen Teilnehmern des Lehrgangs.

Ein Blick ins Klassenzimmer.

Ein Blick ins Klassenzimmer.

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