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Österreichische Radarleitoffiziere im hohen Norden

Norwegen, 25. Juni 2013  - Mit an Bord der Übung "Arctic Tiger 2013" sind auch drei Unteroffiziere des Radarleitdienstes der Luftraumüberwachung. Sie konnten eine Woche lang im norwegischen Militärkontrollzentrum Sørreisa mitarbeiten. Sørreisa ist für den nördlichen Luftraum Norwegens, der doppelt so groß wie der gesamte österreichische Luftraum, verantwortlich. "Die Aufnahme durch die norwegischen Kollegen war sehr gut. Wir durften bereits am zweiten Tag selbstständig eine Mission im Rahmen der Übung 'Arctic Tiger' kontrollieren", erzählt Vizeleutnant Joachim Ortner.

Bei den Missionen wurden durch die Radarleitoffiziere auch komplexe Szenarien überwacht und geleitet. Dabei galt es die multinationalen Flieger sicher und koordiniert in ihrer Auftragserfüllung zu unterstützen. Dass heißt, verschiedenen Flieger müssen auf verschiedenen Höhen, in gleichen oder angrenzenden Lufträumen, ihre Aufgaben absolvieren und als oberste Prämisse muss auf die Flugsicherheit geachtet werden. Das Wissen und Können der österreichischen Luftraumüberwachung ist auf einem sehr hohen Niveau, wie die positiven Rückmeldungen der norwegischen Gastgeber zeigten.

Der Radarleitdienst in Österreich

In Österreich wird die Luftraumüberwachung 24 Stunden, sieben Tage die Woche durch die "Einsatzzentrale Basisraum" wahrgenommen. Ihre Aufgabe ist es, aufgrund internationaler Bestimmungen den österreichischen Luftraum und dessen Unversehrtheit zu überwachen. Das Radarsystem "Goldhaube" liefert Daten, die von den Spezialisten des Radarbeobachtungsdienstes ausgewertet werden.

Im Falle einer Luftraumverletzung wird durch den Radarleitdienst ein Alarmstart der Abfangjäger ausgelöst. Das Flugobjekt wird dann in der Luft identifiziert, abgedrängt oder abgefangen. Solche Einsätze erfordern eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Piloten und Radarleitoffizier, um rasch und sicher durch den Luftraum zum Zielobjekt zu kommen. Gerade bei dem dichten zivilen Luftverkehr und der gebirgigen Landschaft in Österreich ist diese dreidimensionale Aufgabe eine Herausorderung für alle Beteiligten.

In Österreich wird der Luftraum 24 Stunden, sieben Tage die Woche überwacht.

In Österreich wird der Luftraum 24 Stunden, sieben Tage die Woche überwacht.

Die Radarleitoffiziere mit ihren Kollegen im norwegischen Kontrollzentrum.

Die Radarleitoffiziere mit ihren Kollegen im norwegischen Kontrollzentrum.

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