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Militärmusik bekommt wieder volle Stärke

Wien, 15. Juni 2016  - Die Österreichische Militärmusik wird wieder die volle Spielfähigkeit erlangen. Damit wird sie auch wieder Märsche und den "Großen Österreichischen Zapfenstreich" spielen können. Die Militärmusik in den Bundesländern wird über jeweils 16 Berufsmusiker und 30 Wehrpflichtige verfügen. Die Berufsmusiker werden neben der militärischen Ausbildung ihrer Musiker noch weitere Nebenaufgaben übernehmen. 

Kritik an Reduktion

Die Militärmusiken wurden aus Spargründen auf Ensembles reduziert. Kritiker bemängelten diese Reduktion vor allem, weil sie zum Verlust der Fähigkeit führte, Märsche zu spielen. Außerdem nahm damit die Attraktivität für Wehrpflichtige ab, ihren Grundwehrdienst als Musiker zu absolvieren.

Expertengruppe: ein Philharmoniker berät den Minister

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil hat die Kritik an der 2015 vorgenommenen Struktureinsparung vernommen und entschieden, eine Änderung herbeizuführen. Zu diesem Zweck wurde eine Expertengruppe eingerichtet. Dieser gehört unter anderem Prof. Clemens Hellsberg an. Hellsberg war Vorstand der Wiener Philharmoniker, Violinist und Reserveoffizier.

Auch Militärmusikchef Oberst Bernhard Heher ist Teil dieser Gruppe, die folgende Ziele hat:

  • Aufrechterhalten der musikalischen Qualität,
  • Wiederherstellen der vollen Spielfähigkeit,
  • Kostenneutralität gegenüber dem ursprünglichen System (vor 2015).

Grundwehrdienst wird attraktiver

Neu ist, dass die Grundwehrdiener bei den Militärmusiken einrücken und dort auch von den Musikern zu Soldaten ausgebildet werden. Der Grundwehrdiener rückt bei der Militärmusik ein, wird dort militärisch und auch als Musiker ausgebildet, probt und spielt dort und rüstet auch dort wieder ab.

Zusätzlich ist auch eine laufende militärische Ausbildung während der gesamten Zeit möglich. Grundwehrdiener können sich ab sofort für 7 Monate verpflichten. Sie verbringen dann 13 Monate bei der Militärmusik (6 Monate Grundwehrdienst, 7 Monate zusätzliche, freiwillige Verpflichtung).

Wertvoll für Gesellschaft und Kultur

Die Militärmusik ist von großem kulturellem und gesellschaftlichem Wert. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionspflege im Bundesheer und ein wesentlicher Träger für den Nachwuchs der zivilen Musikkapellen. 

V.l.: Heeresmusikchef Oberst Bernhard Heher, Minister Hans Peter Doskozil, Prof. Clemens Hellsberg.

V.l.: Heeresmusikchef Oberst Bernhard Heher, Minister Hans Peter Doskozil, Prof. Clemens Hellsberg.

Die Reduktion der Militärmusik wird rückgängig gemacht. In Zukunft wird sie wieder ihre volle Spielfähigkeit erlangen.

Die Reduktion der Militärmusik wird rückgängig gemacht. In Zukunft wird sie wieder ihre volle Spielfähigkeit erlangen.

Das Spielen von Märschen und dem "Großen Österreichischen Zapfenstreich" ist wieder möglich.

Das Spielen von Märschen und dem "Großen Österreichischen Zapfenstreich" ist wieder möglich.

Für Grundwehrdiener werden die Militärmusiken in den Bundesländern wieder attraktiver.

Für Grundwehrdiener werden die Militärmusiken in den Bundesländern wieder attraktiver.

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