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Kommandoübergabe beim Jägerbataillon 26

Spittal/Drau, 04. Juni 2002  - Oberst des Generalstabsdienstes Norbert Gehart übergab am 29. Mai das Kommando über das Jägerbataillon 26 an seinen Nachfolger Oberstleutnant Ferdinand Klinser.

Der aus Korneuburg stammende Generalstabsoffizier führte das bekannte Spittaler Hochgebirgsbataillon im Rahmen seiner Truppenverwendung über einen Zeitraum von zehn Monaten. Als er im Juli des Vorjahres das Bataillon als Kommandant übernahm, gab es beim Kaderpersonal doch eine gewisse Unsicherheit, wie es nach der großen Ära von Oberst Steinwender und Oberst Sulzgruber wohl weiter gehe.

Oberst des Generalstabsdienstes Gehart führte die Spittaler Hochgebirgsjäger mit einem sicherlich anderen Führungsstil als seine Vorgänger, setzte aber den Weg der Altkommandanten weiter fort. Mit ihm hatte das Bataillon einen Offizier und Kommandanten mit den vielfach zitierten „4 H“, die viele zu haben glauben, doch nur wenige besitzen. Mit „Hirn, Herz, Härte und Humor“ wurde durch ihn der altbewährte Geist der 26-er weitergetragen und so wurde er im Sog dieses Geistes im Herzen selbst binnen kurzer Zeit ein echter Spittaler.

Im Rahmen der Festreden würdigten Divisionär Straka, stellvertretender Kommandant des I.Korps, Oberst Polajnar, Kommandant der 7. Jägerbrigade, und der Bürgermeister der Stadt Spittal an der Drau, Gerhard Köfer, das vorbildliche Wesen und Wirken von Oberst des Generalstabsdienstes Gehart.

Mit einem alten Pickel mit Holzschaft, einem Holzschnitt, der einen Kärntner Gebirgsschützen des ersten Weltkrieges zeigt sowie dem Bataillonslied „Es steht ein kleines Edelweiß“, welches vom gesamten Bataillon gesungen wurde, wurde Oberst des Generalstabsdienstes Gehart als Bataillonskommandant und 26-er vor vielen Repräsentanten der Öffentlichkeit und zivilen Einsatzorganisationen sowie militärischen Gästen herzlich verabschiedet.

Mit Oberstleutnant Klinser Ferdinand übernahm ein altgedienter Spittaler Offizier das Jägerbataillon 26 als neuer Kommandant.

Oberstleutnant Klinser musterte im Jahre 1982 als Infanterieoffizier zum damaligen Landwehrstammregiment 73 nach Klagenfurt aus und wurde ein Jahr danach auf eigenen Wunsch zum Jägerbataillon 26 versetzt. In seiner nun beinahe 20-jährigen Tätigkeit als Spittaler Offizier wurde er als Zugskommandant, Ausbildungsoffizier, sowie als Kompaniekommandant der 3., schweren und Stabskompanie verwendet. Im Rahmen der 12. Jägerbrigade war er Kommandant des Jägerbataillons 45, welches das Hochgebirgsbataillon dieser Brigade war. Wertvolle Erfahrungen sammelte er zusätzlich während seiner Auslandsverwendungen bei seinen Einsätzen auf den Golanhöhen, in Kuwait und im Irak.

Mit ihm als Heeresbergführergehilfe und Heeresschilehrer und privaten passionierten Bergsteiger und Tourengeher hat das Spittaler Hochgebirgsbataillon sicherlich einen hochqualifizierten Kommandanten, der auch über die notwendige alpine Kompetenz verfügt, erhalten.

Führen durch Vorbild, der weitere Ausbau der Alpinkompetenz im nationalen und auch internationalen Bereich, sowie das Hochhalten des traditionellen 26-er Geistes und der Tugenden der Gebirgsschützen sind seine obersten Ziele als Bataillonskommandant, gemäß dem Leitspruch: „Kärntner allzeit voran!“

Ein Artikel von Major Rudolf Kury, Jägerbataillon 26

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

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