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Kinder für Kinder: Benefizveranstaltung in der Windisch-Kaserne

Klagenfurt, 15. Oktober 2010  - Musik dröhnt aus der Tonanlage über den Exerzierplatz und den Sportplatz der Windisch-Kaserne. Zahlreiche Busse der Stadtwerke halten am Donnerstag und Freitag fast im Stundentakt vor der Kaserne und bringen mehrere hundert Volksschüler zur Veranstaltung "Kinder für Kinder". Das Kasernenareal gleicht einem aufgescheuchten Bienenschwarm. Die erstmalig stattfindende Wohltätigkeitsveranstaltung ist ein Erfolg und verwandelt die Kaserne zu einem Sport- bzw. Erlebnispark der Superlative.

Wie alles begann: Planung und Realisierung

Ausgehend von einer Initiative der Direktorin der Dr.-Karl-Renner- Schule (Dr.-Karl-Renner-Schule, Volksschule 8, Klagenfurt), Angela Hensel, die den Heeressportverein Klagenfurt/Helvetia und die 7. Jägerbrigade mit ins Boot geholt hat, wurde das Projekt nun realisiert. HSV-Präsident, Oberst Alexander Kastner, und der Kommandanten der "Siebenten", Brigadier Thomas Starlinger, waren von Anfang an Feuer und Flamme für diese Initiative und sagten die Unterstützung ihres Vereines bzw. der Soldaten der Brigade zu. Im Juni gab es einen Probelauf, damals aber noch im kleinen Rahmen, "nur“ mit den Volksschülern. Tummelten sich damals rund 160 Kinder am Sportplatz der Kaserne, dann ist der Begriff "Bienenschwarm" für die letzten beiden Tage nicht zu weit hergeholt, waren nun doch rund 1.300 Kinder an beiden Tagen vor Ort.

"Licht ins Dunkel"-Benefizveranstaltung

Bis ins kleinste Detail war diese Veranstaltung, vom Eintreffen bis zum Verlassen der Kaserne, von den Verantwortlichen durchgeplant. Insgesamt boten rund 25 Stationen, die mit Soldaten des Stabsbataillons 7, des HSV Klagenfurt und Lehrern der Volksschulen besetzt waren, den Kindern Sport, Spiel, Spaß und gute Laune. Nachdem die Spendenaktion für "Licht ins Dunkel" mit dieser Sportveranstaltung verbunden war, wurde jedem Kind das Gefühl vermittelt, dass es aus eigener Kraft und mit eigenem körperlichen Einsatz geholfen hat. Das gespendete und gesammelte Geld der Volksschüler, Eltern, Freunde und Bekannten kommt in den Soforthilfefond für Kärntner Familien, die unverschuldet in Not geraten sind und minderjährige Kinder haben.

Erlebnisreiche Stationen und zahlreiche Ehrengäste

Im Stationsbetrieb konnten die Schüler sich sportlich auf der Hindernisbahn, beim Orientierungslauf, Fußball, Schlagballwerfen, Seilziehen und vielem mehr aktiv betätigen. Aber auch das Rahmenprogramm mit einem "Alouette" III-Hubschrauber, Heeresfahrzeugen, Autogramm -und Sportvorführungen von Heeresspitzensportlern oder Informationen über das Angebot des HSV (Voltigieren, Fischen, Modellfliegen) kam nicht zu kurz. Weiters gab es eine große Tombola mit tollen Preisen für die Kinder.

Zahlreiche Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen und machten sich selbst ein Bild von dieser einzigartigen Veranstaltung in der Kaserne. So konnten die Initiatoren neben zahlreichen Politikern auch den Landesschulpräsidenten Walter Ebner begrüßen.

Wenn man die leuchtenden Kinderaugen sah und einige nach ihren Eindrücken befragte, so war der Tenor einstimmig: "Eine tolle Sache, ich möchte dies auch im nächsten Schuljahr wieder erleben." Dies alleine entschädigte alle Beteiligten für ihren rastlosen Einsatz an den beiden Veranstaltungstagen.

Ein Bericht der Redaktion 7. Jägerbrigade

In Scharen strömten die Klagenfurter Schüler in die Kaserne.

In Scharen strömten die Klagenfurter Schüler in die Kaserne.

Brigadier Starlinger, Landesschulratspräsident Ebner, Direktor Hensel und Oberst Kastner.

Brigadier Starlinger, Landesschulratspräsident Ebner, Direktor Hensel und Oberst Kastner.

Die Attraktion schlechthin: der "Alouette"-Hubschrauber des Bundesheeres.

Die Attraktion schlechthin: der "Alouette"-Hubschrauber des Bundesheeres.

Für Spiel und Spaß, wie hier beim Jonglieren, war gesorgt.

Für Spiel und Spaß, wie hier beim Jonglieren, war gesorgt.

Sportliche Wettbewerbe wie Seilziehen...

Sportliche Wettbewerbe wie Seilziehen...

...oder die Hindernisbahn gemeinsam mit Spitzensportlern durchlaufen, standen am Plan der Veranstaltung.

...oder die Hindernisbahn gemeinsam mit Spitzensportlern durchlaufen, standen am Plan der Veranstaltung.

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