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Jahresempfang des Kärntner Militärkommandanten

Klagenfurt/Windisch-Kaserne, 06. November 2014  - Am Donnerstag wurde zum traditionellen Jahresempfang des Militärkommandanten von Kärnten in die Klagenfurter Windisch-Kaserne geladen. Dieser Empfang wurde 1998 ins Leben gerufen und dient als Erfahrungsaustausch zwischen den Einsatzkräften und Behördenleitern sowie als wehrpolitische Diskussionsplattform. Im Rahmen des Empfanges wurde die Auszeichnung "Wehrpolitischer Kärntner des Jahres" verliehen. Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Landespolizeikommandantin Michaela Kohlweiß zählten zu den zahlreichen Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben.

Jahresrückblick

Militärkommandant Gitschthaler bedankte sich bei den zahlreich erschienen Ehrengästen und ließ die Highlights des heurigen Jahres Revue passieren. Er hob die vorbildhafte Zusammenarbeit mit allen Einsatz- und Blaulichtorganisationen hervor. Vor allem beim Assistenzeinsatz im Februar gegen die Schneemassen im Gail-, Lesach- und oberen Drautal funktionierte die Zusammenarbeit einwandfrei. Für die Zukunft wünschte sich Gitschthaler von der Landes- und vor allem von der Bundespolitik die nötigen finanziellen Mittel und Unterstützung, um die Aufträge auch weiterhin bestmöglichst erfüllen zu können.

Der Titel "Wehrpolitischer Kärntner des Jahres"

Oberst Arno Kronhofer vom Militärkommando Kärnten unterstrich am Anfang seiner Laudatio: "Wir Soldaten haben es nicht immer leicht, zumindest aus unserer Sicht. Deshalb sind wir auf Menschen angewiesen, die auf unserer Seite stehen, die mit uns durch dick und dünn gehen, auf die wir uns verlassen können. Und von denen gibt es in Kärnten Gott sei Dank sehr, sehr viele. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2001 die Auszeichnung 'Wehrpolitischer Kärntner des Jahres' ins Leben gerufen."

Erstmalig ging die Auszeichnung an eine Frau

"Wenn Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ein Gesicht aus Mosaiksteinen haben, dann ist ein Mosaiksteinchen davon diese heute auszuzeichnende Persönlichkeit. Bewundernswert ist ihre zielstrebige Hartnäckigkeit beim Organisieren von sozialen Projekten im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Kosovo. Ein Markenzeichen von ihr ist, dass sie zu nicht alltäglichen Zeiten, nicht selten mitten in der Nacht, telefonisch mit uns Soldaten Verbindung aufnimmt, weil zum Beispiel ihr Flieger - sie meint meistens damit unser Hercules-Transportflugzeug - überraschend abfliegt oder ankommt und sie dringend von oder nach Hörsching transportiert werden muss", betonte Kronhofer. Die gebürtige Tirolerin, Ordensschwester Johanna Schwab, wurde aufgrund ihrer langjährigen, engen Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer ausgezeichnet.

Schwester Johanna war sichtlich überrascht und gerührt über diese Auszeichnung. Sie bedankte sich beim Bundesheer für die jahrelange Unterstützung und Zusammenarbeit. "Ohne das Bundesheer wären viele Projekte nur schwer oder gar nicht zustande gekommen", betonte Schwester Johanna bei ihren Dankesworten. "Gott vergelte es dem Bundesheer mit viel Mut, Kraft und Durchhaltevermögen", so die Ordensschwester abschließend.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Militär und den öffentlich Leben kamen der Einladung nach.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Militär und den öffentlich Leben kamen der Einladung nach.

Militärkommandant Gitschthaler lobte die Zusammenarbeit mit den Einsatz- und Blauchlichtorganisationen.

Militärkommandant Gitschthaler lobte die Zusammenarbeit mit den Einsatz- und Blauchlichtorganisationen.

Oberst Kronhofer hielt die Laudatio für die zu ehrende Person.

Oberst Kronhofer hielt die Laudatio für die zu ehrende Person.

Gitschthaler übergab im Beisein von Beate Prettner an Schwester Johanna ein Wappen des Militärkommandos Kärnten und eine Urkunde.

Gitschthaler übergab im Beisein von Beate Prettner an Schwester Johanna ein Wappen des Militärkommandos Kärnten und eine Urkunde.

Schwester Johanna Schwab bedankte sich beim Bundesheer für die jahrelange Unterstützung ihrer Sozialprojekte.

Schwester Johanna Schwab bedankte sich beim Bundesheer für die jahrelange Unterstützung ihrer Sozialprojekte.

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