Bundesheer trainiert Angriff und Verteidigung bei Großübung
Von 15. bis 26. Juni führt die Theresianische Militärakademie gemeinsam mit der 6. Gebirgsbrigade die Ausbildungsübung „Wechselland 26“ im südlichen Niederösterreich durch.
Die Übung zählt mit rund 1.600 teilnehmenden Soldaten aus dem In- und Ausland zu den größten und vielfältigsten Übungen des Bundesheeres im Jahr 2026. Am Donnerstag, dem 18. Juni, besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die übende Truppe.
Realitätsnahe Ausbildung im Wechselland
Im Rahmen der Ausbildungsübung „Wechselland 26“ trainieren die Soldaten die Einsatzarten Angriff und Verteidigung unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Geübt wird sowohl im ländlichen als auch im urbanen Umfeld.
Die Übung ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung der Offiziersanwärter der Militärakademie. Sie bietet die Möglichkeit, theoretisch erworbenes Wissen in der Praxis anzuwenden und wichtige Führungserfahrungen zu sammeln.
„ Diese Ausbildungsübung zeigt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres. Realitätsnahe Ausbildung ist die Grundlage dafür, dass unsere Soldatinnen und Soldaten ihre Kernaufgabe – die militärische Landesverteidigung – jederzeit erfüllen können. Gleichzeitig bietet die Übung unseren Offiziersanwärtern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Führungserfahrung zu sammeln. Ich wünsche den Soldatinnen und Soldaten für die kommenden Übungstage alles Gute und danke ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Sicherheit Österreichs.Verteidigungsministerin Klaudia Tanner
Gemeinsames Training der Landesverteidigung
Gleichzeitig dient „Wechselland 26“ als bundesweite Ausbildungsplattform für Truppenteile des Bundesheeres. Ziel ist es, die militärische Landesverteidigung als Kernaufgabe des Heeres im Sinne der „Mission Vorwärts“ gemeinsam zu trainieren.
An der Übung nehmen rund 1.600 Soldaten aus dem In- und Ausland teil. Neben Offiziersanwärtern aus Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro beteiligen sich auch 30 Soldaten des italienischen Heeres und zehn angehende Berufsoffiziere der Schweizer Armee.