Schnee
Wenn im Winter Schneemassen Dörfer bedrohen oder verschütten, rückt das Bundesheer an und räumt Häuser und Straßen frei. Zusätzlich halten sich während der Wintermonate in ganz Österreich speziell ausgebildete Alpinsoldaten für Hilfe nach Lawinen bereit. In sogenannte Lawineneinsatzzüge gegliedert, rücken sie aus, wenn die zivilen Hilfsorganisationen Unterstützung benötigen.
Lawinen-Einsätze
Die Alpinsoldaten der Lawineneinsatzzüge sind in der Verschüttetensuche und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. Auch speziell geschulte Notfallsanitäter gehören zu diesen Teams. In Übungen überprüfen und verbessern die Soldaten ständig ihre Kenntnisse und Fertigkeiten.
Während der Wintermonate stehen diese Teams in ganz Österreich bereit. Ihre Aufgabe ist es, nach Lawinenabgängen die örtlich verfügbaren Kräfte der Bergrettung zu verstärken - eine für die Opfer oft lebensrettende Maßnahme.
Zusätzlich zu den Lawineneinsatzzügen hilft das Bundesheer mit seinen Hubschraubern auch beim Sprengen von Lawinen. Dafür werden Sprengkörper gezielt über Gebieten abgeworfen, um Lawinen auszulösen. Dadurch kann gesteuert werden, dass die Lawinen dann abgehen, wenn mit Sicherheit keine Gefahr für Personen oder Gebäude besteht.
2019
Soldaten helfen der Bevölkerung im Kampf gegen den Schnee beim Assistenzeinsatz "Schnee 19". Erstmals findet ein Hilfseinsatz in sechs Bundesländern gleichzeitig statt. In Spitzenzeiten helfen bis zu 1.700 Soldaten und 20 Hubschrauber.
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
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