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Geschichte

Soldaten des Österreichischen Bundesheeres standen und stehen seit 1955 bei verschiedensten Anlässen im gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Eine Basisinformation und eine Übersicht darüber sind in Ausarbeitung - aktuelle Einsätze der letzten Zeit waren:

AssE GRÜ - Assistenzeinsatz Grenzraumüberwachung

Der AssE von Einheiten des Bundesheeres zur Unterstützung der Sicherheitsbehörden bei der Grenzüberwachung an der österreichischen Ostgrenze begann 1990 auf Anforderung des Innenministeriums. Die Aufgabe der im Assistenzeinsatz eingesetzten Soldaten ist die Überwachung des Grenzraumes, in erster Linie des Geländes zwischen den einzelnen Grenzübergängen, zur Verhinderung von illegaler Migration und grenzüberschreitender Kriminalität. Stärke: 2.110 Mann.

Assistenzeinsatz Burgenland
Der AssE an der Ostgrenze zu Ungarn begann am 5. September 1990 und erfolgte in einem 357 km langen Abschnitt, der von der Donau bis zum Dreiländereck Österreich, Slowenien, Ungarn reicht.

Assistenzeinsatz Niederösterreich
Der AssE an der Ostgrenze zur Slowakei begann am 23. September 1999 und erfolgt in einem 113 km langen Abschnitt, der von der Einmündung der March in die Donau bis zum Dreiländereck Österreich, Slowakei, Tschechien reicht.

Grenzraumüberwachung aus der Luft
Der AssE zur Grenzüberwachung aus der Luft begann am 1. Dezember 1997 und erfolgt mit mehreren speziell ausgerüsteten Hubschraubern entlang der gesamten EU-Außengrenze vom Dreiländereck Deutschland, Österreich, Tschechien bis zum Dreiländereck Italien, Österreich, Slowenien.
Stärke: 11 Mann.

Hochwassereinsatz 2002

Seit 8. August 2002 leistete das Österreichische Bundesheer insgesamt mehr als 105.000 Manntage Katastropheneinsatz. Zu Spitzenzeiten halfen mehr als 11.000 Soldaten. Zwei Drittel der Männer und Frauen waren Grundwehrdiener.
Heereshubschrauber retteten etwa 740 Personen, die in den Fluten eingeschlossen waren. Das Bundesheer evakuierte insgesamt etwa 12.650 Menschen. Knapp 250 Heeresköche bereiteten etwa 145.000 Verpflegsportionen für Zivilpersonen und Soldaten zu. Mit der Aktion "Essen auf Ruder" versorgten Soldaten vom Hochwasser eingeschlossene Menschen aus Booten.
Pioniere errichteten 30 Brücken. Rund 105 Spezialfahrzeuge wie Schwenklader, Graben- und Drehkranzbagger sowie Bergepanzer kamen zum Einsatz. Bundesheer-Soldaten füllten und verlegten insgesamt mehr als 185.000 Sandsäcke. Rund 700 Lastkraftwagen transportierten Personal und Material. Eine Wasseraufbereitungsanlage des Bundesheeres lieferte etwa 440.000 Liter gefiltertes, trinkbares Wasser. Ferner stellte das Verteidigungsministerium 16 Dienstwohnungen für obdachlose Familien zur Verfügung. Etwa 650 Schlafsäcke und 800 Pullover wurden an das Rote Kreuz übergeben.

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Assistenzeinsatz Kaunertal/Tirol

Der AssE von 11 Soldaten (6. Jägerbrigade und Militärkommando Tirol) im Kaunertal erfolgte vom 3. bis um 5. Mai 2004 auf Anforderung der Tiroler Landesregierung. Aufgabe war die Sprengung von rund 500 m2 Felsmaterial.
Stärke: 11 Mann.

Assistenzeinsatz Mariazell-Rasing/Steiermark

Der AssE von 38 Soldaten des Militärkommandos Steiermark im Raum Mariazell-Rasing erfolgte am 24. April 2004 auf Anforderung der Bezirkshauptmannschaft Bruck/Mur. Aufgabe war die Suche nach einer vermissten Person.
Stärke: 38 Mann.

Anthrax-Assistenzeinsatz der ABC-Abwehrtruppe

Der AssE von insgesamt rund 350 Soldaten der ABC-Abwehrtruppe (ABCAbwS, ABCAbwKp und ABCAbwZg der MilKdo) bei bisher 436 Einsätzen (Stand: Anfang Juli 2004) in ganz Österreich im Zusammenhang mit anthraxverdächtigen Substanzen erfolgt seit dem 12. Oktober 2001 laufend, wobei die Anzahl der Einsätze zuletzt relativ gering war. Aufgaben sind die Sicherstellung und Verpackung der verdächtigen Substanz sowie die anschließende Dekontamination vor Ort.
Stärke: rund 350 Mann.

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