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Pioniere im militärischen Einsatz

Pioniere im militärischen Einsatz

400 Salzburger Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillon 2 (PiB2) üben in Salzburg und Niederösterreich.


Rund 400 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 2 – davon etwa 220 Milizsoldatinnen und Soldaten – stehen derzeit bei der Bataillonsübung „Pionierschild 2026“ im Einsatz. Die Übung findet vom 7. bis 19. September 2026 sowohl in der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg als auch im Bereich des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf in Niederösterreich statt.

Einsatztraining der militärischen Kernaufgaben

Im Mittelpunkt der Übung stehen die Kernaufgaben der Pioniertruppe. Dazu zählen insbesondere das Fördern und Hemmen von Bewegungen am Gefechtsfeld durch das Errichten und Räumen von Sperren und den Bau von Behelfsbrücken sowie die unmittelbare Kampfunterstützung. Ziel ist, die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte zu festigen, Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren und die Einsatzbereitschaft des Verbands zu erhöhen.

Nach den Vorbereitungen in der Vorwoche tritt die Übung mit den Verlegungen der im Einsatzraum eingesetzten Teile in ihre „heiße“ Phase ein. Die Pionier-Kampfunterstützungskompanie verlegt mittels Eisenbahntransport in den Einsatzraum.

Drohnenaufklärung zur Verdichtung des Lagebildes

Für eine realitätsnahe Übungsdarstellung kommen neben den eingesetzten Pionierkräften auch eine Vielzahl von weiteren technischen Mitteln zum Einsatz. Pyrotechnische Einlagen unterstützen dabei die Darstellung der Gefechtssituationen und sorgen für eine möglichst authentische Übungsumgebung. Zusätzlich wird die Übung durch Drohnenaufklärung ergänzt. Damit können sowohl Angreifer als auch Verteidiger Lagebilder gewinnen und Auswirkungen auf den Gefechtsverlauf in Echtzeit verfolgt werden.

Mit der „Pionierschild 2026“ trainiert das Pionierbataillon 2 damit zentrale Fähigkeiten, die für die Unterstützung eigener Kräfte und die Bewegungsführung am Gefechtsfeld von entscheidender Bedeutung sind. Die Übung stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der Einsatzbereitschaft des Verbandes dar.