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Jubiläum: 50 Jahre "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten"

Wien, 17. Oktober 2019  - Mit einem Festakt im Curhaus am Stephansplatz und einem Festgottesdienst im Wiener Stephansdom hat die "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten" ihr 50-Jahr-Jubiläum gefeiert. 

Brigadier Martin Jawurek, Präsident der Arbeitsgemeinschaft, erinnerte an den Wahlspruch der Gründungsväter: "Das Wort Gottes glaubhaft vorleben und vermitteln". Dies sei auch heutzutage aktueller denn je, so Jawurek: "Das Umfeld, in dem unser Bundesheer eingesetzt ist, hat sich in diesen 50 Jahren massiv verändert und stellt alle Bediensteten vor große Herausforderungen, die mit der Stütze und den Werten unseres gemeinsamen Glaubens erfolgreich zu meistern sind."

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten bemüht sich auch über den nationalen Rahmen hinaus im "Apostolat Militaire International", einer weltweiten Vereinigung von Laienorganisationen in Streitkräften, um die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Frieden. Seit 2018 besteht auch eine offizielle Kooperation mit der deutschen "Gemeinschaft Katholischer Soldaten", die beim Festakt durch ihren stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Oberstabsfeldwebel Christian Madl, vertreten war.

Dem Pontifikalamt im Wiener Stephansdom stand Militärbischof Werner Freistetter vor. Er blickte auf 50 Jahre "segensreiches Wirken" der AKS zurück und bezeichnete sie als "unverzichtbaren Bestandteil der Militärseelsorge". Zum Gottesdienst waren unter anderem auch Verteidigungsminister Thomas Starlinger, Militär-Generalvikar Leszek Ryzka, der orthodoxe Militärseelsorge Alexander Lapin sowie der evangelische Militärsuperintendent Karl Reinhart Trauner gekommen.

Der Gottesdienst stand zugleich im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages. Bischof Freistetter unterstrich in seiner Predigt das Selbstverständnis der Soldaten als Diener zum Frieden. "Wir müssen im Glauben Mut haben, uns auf Wege des Friedens zu begeben, auch wenn uns die Konflikte zu überwältigen scheinen", so der Militärbischof. Er kam auf das von Papst Franziskus vorgegebene Motto des Weltfriedenstages zu sprechen: "Gute Politik steht im Dienst des Friedens". Dieses Motto gelte freilich nicht nur für die Politik "sondern geht uns alle an", bekräftigte Bischof Freistetter.

Militärbischof Freistetter (Mitte) mit Brigadier Jawurek (links von ihm) und Generalleutnant Franz Reißner (r.).

Militärbischof Freistetter (Mitte) mit Brigadier Jawurek (links von ihm) und Generalleutnant Franz Reißner (r.).

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