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Neuer Kommandant an der Theresianischen Militärakademie

Wien, 14. September 1999  - Divisionär Karl-Heinz Fitzal wurde am 13. September 1999 von Bundesminister Dr. Werner Fasslabend zum neuen Kommandanten der traditionsreichen Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt bestellt. Der 54-jährige Offizier wird das Kommando offiziell am 23. September im Rahmen eines militärischen Festaktes in Wr. Neustadt von Korpskommandant Adolf-Erwin Felber übernehmen.

Divisionär Karl-Heinz Fitzal, der neue Kommandant der TherMilAk, wie sie mit der militärischen Abkürzung bezeichnet wird, wurde 1945 im niederösterreichischen Rohrendorf geboren. Nach Abschluß der Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie musterte er als Panzeroffizier zum damaligen Panzergrenadierbataillon 11 nach Mautern aus. Nach Beendigung des Generalstabskurses war Divisionär Fitzal in verschiedenen Stabsverwendungen und von 1986 bis 1992 als Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade in Mautern tätig. Zuletzt leitete der 3-fache Vater die Gruppe "Ausbildung" in der Sektion III des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Der sportambitionierte Offizier hatte in dieser Funktion wesentlichen Anteil an der Gestaltung der "Ausbildungsreform 92", deren Schwergewicht in der Anhebung des Niveaus der Unteroffiziers- und Offiziersausbildung und an der Neustrukturierung der Akademien und Schulen des Bundesheeres lag.

Der nun in den Ruhestand tretende Kommandant der Theresianischen Militärakademie, Korpskommandant Adolf-Erwin Felber, prägte mehr als 14 Jahre das Bild der ehrwürdigen Offiziersausbildungsstätte in Niederösterreich. Korpskommandant Felber hat es trefflich verstanden, seine im Ausland erworbenen Erfahrungen zielgerichtet zur Entwicklung der Offiziersausbildung einzusetzen. Der 65-jährige Adolf-Erwin Felber war neben der Absolvierung des amerikanischen Generalstabskurses in Fort Leavenworth mehrere Jahre als Militär- und Luftattache in Belgrad und Bukarest tätig. Nicht zuletzt wurde die älteste Militärschule der Welt auf seine Initiative hin im Juli 1997 vom Fachhochschulrat als Fachhochschulstudiengang anerkannt.

Der Fachhochschulstudiengang an der Theresianischen Militärakademie trägt der Eigenart des Berufsfeldes des Offiziers in Verbindung mit seinen berufsspezifischen Anforderungen Rechnung. Er bietet eine wissenschaftlich begründete, einsatzorientierte Ausbildung, die erziehungs- und sozialwissenschaftliche Disziplinen integriert. Dabei werden bildungs- und erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse, berufsfeldorientierte Methodik und Didaktik unter Berücksichtigung sozialwissenschaftlicher, politologischer, rechtswissenschaftlicher und ethischer Erkenntnisse mit personal- und materialwirtschaftlichen Inhalten verbunden. Mit dieser akademischen Ausbildung der angehenden Offiziere zum "Magister der militärischen Führung" hat das österreichische Bundesheer gezielt auch im Ausbildungsbereich auf die Veränderungen im sicherheitspolitischen Umfeld reagiert. Die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Offiziersausbildungsstätte in Wr. Neustadt bietet eine praxisbezogene Berufsausbildung und befähigt junge Offiziere zur Erfüllung ihrer umfangreichen Aufgaben als militärische Führungskräfte und Spezialisten im nationalen und zunehmend auch im internationalen Rahmen.

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