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Radiowettersonden für die Artillerie

Wien, 09. Jänner 2001  - Die Treffsicherheit der Artilleriebataillone des Österreichischen Bundesheeres wird demnächst weiter verbessert.

Insbesondere die Erstschuß-Trefferwahrscheinlichkeit und die Treffsicherheit bei windigem Wetter soll durch eine genauere Berücksichtigung der atmosphärischen Einflüsse verbessert werden. Dazu ist die Ausrüstung mit ballongetragenen Sensoren und elektronischem Gerät zur Vermessung der Flugbahnen vorgesehen.

Einen Zuschlag dafür hat kürzlich die in Wien ansässige Firma ESL, Advanced Information Technology, erhalten, deren Angebot bei annähernd gleich vielen Nutzwertpunkten um rund drei Millionen ATS günstiger war, als das des Mitbewerbers aus den USA.

Die von den Sonden mittels Radiotheodoliten empfangenen, bzw. ermittelten Wetterdaten (Druck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) werden in diesem aufbereitet und über das Systemkabel dem Auswerte- und Bediengerät zugeführt. Eine Software berechnet, analysiert und präsentiert die Wetterdaten. Die gewonnenen Daten werden automatisch oder durch manuelle Anforderung für das Elektronische Artillerie Feuerleitsystem (EAFLS) bereitgestellt.

Die Ausbildung für die Gerätebedienungen durch den Auftragnehmer ist noch für heuer vereinbart, der Zulauf des Materials ist im nächsten Jahr abzuschließen.

Radiotheodolit

Radiotheodolit

Start eines Wetterballons

Start eines Wetterballons

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