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„Als junger Mensch muss man sich Ziele setzen“

Wien, 25. Jänner 2003  - Am Rande der Hahnenkammabfahrt spricht Schispringer Andreas Goldberger mit bundesheer.at im Interview über seine sportlichen Erfolge und seine Zeit als Soldat beim Bundesheer.

Redaktion bundesheer.at: Sie sind jetzt 30 Jahre alt und über mehr als 1 Jahrzehnt erfolgreich im Skisprungweltcup tätig. Wie lange springt der „Goldi der Nation“ noch?

Andreas Goldberger: Bis er aufhört.

Red.:Und wann hört er auf?

Goldberger: Jetzt noch nicht.

Red.: Was war ihr größter sportlicher Erfolg?

Goldberger: Mit Sicherheit der Schiflug-Weltmeistertitel 1996 in Bad Mitterndorf am Kulm.

Red.: ...und ihr größter privater Erfolg?

Goldberger: Das soll privat bleiben, sonst wäre es kein privater Erfolg.

Red.: Sie haben nahezu alles gewonnen, was es im Schisprungsport zu gewinnen gibt. Was wollen sie noch erreichen?

Goldberger: Ich will noch einmal gewinnen. Das hab’ ich mir als Ziel gesetzt.

Red.: Werden sie dieses Ziel erreichen?

Goldberger: Das werden wir sehen. Ich strebe es jedenfalls an.

Red.: Was haben sie sich für die Zeit nach ihrer sportlichen Laufbahn vorgenommen?

Goldberger: Ich habe noch keine festen Ziele oder Vorstellungen für nachher; ich konzentriere mich voll auf die Gegenwart und die nahe sportliche Zukunft.

Red.: Sie waren lange Soldat und Bundesheer-Leistungssportler. Welche Rolle spielt die Sportförderung durch das Bundesheer?

Goldberger: Das ist ganz wichtig; speziell für die Jungen. Wenn man als junger Sportler Unterstützung braucht, ist die Bundesheer-Sportförderung ideal. Das war damals bei uns in Salzburg (eines von 10 Heeresleistungszentren in Österreich, Anm. d. Red.) schon super. Ich bin damals vom Bundesheer nur weggegangen, weil ich nach Innsbruck wechseln hätte müssen. Das wäre nicht gut für mich gewesen.

Red.: Welche persönlichen Erinnerungen verbinden sie mit dem Bundesheer?

Goldberger: Ich kann mich noch ganz gut an die Grundausbildung (lacht) erinnern. Das war was! Für junge Leute ist diese Erfahrung aber wichtig. Man lernt, diszipliniert und ordentlich zu sein. Ich habe viele schöne Tage erlebt. Sicher war es auch oft anstrengend; insbesondere, wenn ich viele Termine hatte. Wir haben in Salzburg hervorragende Trainingsmöglichkeiten vorgefunden. Das Umfeld hat auch gestimmt. Ich kann nur Positives sagen.

Red.: Sie sind Vorbild für viele junge Menschen. Welche Ratschläge gibt Andi Goldberger jungen Frauen und Männern, die den Erfolg suchen?

Goldberger: Als junger Mensch muss man sich Ziele setzen, und diese nach und nach verfolgen, das ist ganz wichtig. Ohne Ziele gibt es keinen Erfolg.

Der "Adler" im "Falken" - Andi Goldberger in einem Black-Hawk Transporthubschrauber.

Der "Adler" im "Falken" - Andi Goldberger in einem Black-Hawk Transporthubschrauber.

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