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Kulturgüterschutz bei EU-Einsätzen

Bregenz, 24. Juni 2006  - Von 19. bis 23. Juni fand in Bregenz ein Kulturgüterschutz-Workshop statt, der - höchst aktuell - den Schutz von Kulturgut bei EU-Einsätzen zum Thema hatte. Projektleiter der Veranstaltung "Protection of Cultural Property in Peace Support Operations" waren Brigadier Karl Edlinger vom Führungsstab, Oberst Michael Pesendorfer von EUFOR und Oberst Hubert Speckner vom Heeresgeschichtlichen Museum. Die auf dem Workshop diskutierte militärische "Operation Pallas Athena" war völlig auf die politische, kulturelle und historische Situation von aktuellen EU-Einsätzen abgestimmt.

Kooperation mit UNESCO

Seit nunmehr zehn Jahren veranstaltet das Österreichische Bundesheer - ursprünglich auf Ersuchen der UNESCO - Seminare und Symposien zur Thematik des militärischen Kulturgüterschutzes. So wurden anfänglich die Bedürfnisse des Kulturgüterschutzes bei klassischen militärischen Einsätzen diskutiert und in Form von Planspielen praktisch geübt.

Reale Anlassfälle

Das wesentliche Ziel des Workshops war einerseits das Zusammenspiel zwischen den im Einsatzgebiet befindlichen Soldaten und andererseits die Diskussion von realen Anlassfällen des militärischen Kulturgüterschutzes. Dementsprechend setzte sich der internationale Teilnehmerkreis zu einem beträchtlichen Teil aus juristisch vorgebildeten Offizieren und zivilen Juristen sowie Offizieren für die zivil-militärische Zusammenarbeit (CIMIC) zusammen. Weiters nahmen Repräsentanten des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Bundesdenkmalamtes teil.

Bregenzer Papier

Als Ergebnis des Workshops wurde ein Arbeitspapier erstellt, das als "Bregenz Paper" internationale Beachtung finden soll. Grundlage hierfür war ein umfangreiches Handbuch mit wissenschaftlichen Aufsätzen zu aktuellen Problemstellungen des humanitären Völkerrechts, zahlreichen Anlassfällen und einer legistischen Grundlage für "Operation Pallas Athena".

Teilnehmer aus Griechenland, der Schweiz und Österreich diskutieren die Problematik des Schutzes von Kulturgut.

Teilnehmer aus Griechenland, der Schweiz und Österreich diskutieren die Problematik des Schutzes von Kulturgut.

Task Force Commander Oberst Udo Tittler weist die Teilnehmer in die Lage der "Operation Pallas Athena" ein.

Task Force Commander Oberst Udo Tittler weist die Teilnehmer in die Lage der "Operation Pallas Athena" ein.

Den Workshops besuchten militärische und zivile Teilnehmer, die meisten mit juristischer Bildung.

Den Workshops besuchten militärische und zivile Teilnehmer, die meisten mit juristischer Bildung.

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